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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Porträt eines Dichters

Name Klasse Datum

Palma Il Vecchio, Porträt eines Dichters (1516), National Gallery. Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Palma Il Vecchio wikioo.org/de/artists/palma-il-vecchio_de-1/
Lebensdaten des Künstlers
1480 – 1528
Gemalt
1516
Originalgröße
83 x 63 cm
Bewegung
Hochrenaissance The brief peak when balance, depth and anatomy came together — Leonardo, Raphael, Michelangelo.
Zeitraum
Renaissance
Ausgestellt in
National Gallery wikioo.org/de/museums/national-gallery-london_de/
Artistic style
Venezianische Renaissance
Influences
Giovanni Bellini, Giorgione, Tizian
Notable elements
Goldkette, blauer Rock, roter Umhang, Lorbeerkranz
Subject or theme
Porträt eines Mannes mit einem Buch

Im Kontext

Porträt eines Dichters — Palma Il Vecchio

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 83 × 63 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1480
  2. 1490
  3. 1500
  4. 1510
  5. 1520

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 48 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 36 war. Der Künstler wurde 48 alt. 6 der 26 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Palma Il Vecchio (1480–1528) ▲ dieses Werk, 1516 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wikioo.org/de/art/similar/palma-vecchio-portrat-eines-dichters-d3u2pu-de/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Phthalogrün #211a14

    Katalogisierte Palette

    • #211A14
    • #573729
    • #CBC4AB
    • #957251

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Erdig Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Phthalogrün
    Intensität
    Monochrom Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Sanft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Sanft abgestimmte Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Tiefste Schattenwerte Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Palma Il Vecchio aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 4 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 81,2%1.300 Besuche
    2. 2 Belgien 6,2%100 Besuche
    3. 3 Italien 6,2%100 Besuche
    4. 4 Singapur 6,2%100 Besuche

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 14 meistgesehenen Werke von Palma Il Vecchio

    1. 1 Madonna mit Kind, 1515 15,8%300 Aufrufe
    2. 2 Christus und die Ehebrecherin, 1510 10,5%200 Aufrufe
    3. 3 Portrait of a Woman (La Bella), 1518 10,5%200 Aufrufe
    4. 4 Judith, 1525 10,5%200 Aufrufe
    5. 5 Jacob and Rachel, 1515 10,5%200 Aufrufe
    6. 6 Mariä Himmelfahrt, 1512 5,3%100 Aufrufe
    7. 7 Heiliges Gespräch, 1525 5,3%100 Aufrufe
    8. 8 Eine Sibylle, 1520 5,3%100 Aufrufe
    9. 9 Anbetung der Hirten mit einem Stifter, 1523 5,3%100 Aufrufe
    10. 10 Polyptych of St Barbara, 1524 5,3%100 Aufrufe
    11. 11 Portrait of a Young Man 5,3%100 Aufrufe
    12. 12 A Blonde Woman 5,3%100 Aufrufe
    13. 13 Holy Family with Saints Catherine of Alexandria and John the Baptist 5,3%100 Aufrufe
    14. — Porträt eines Dichters, 1516 dieses Gemälde 0,0%0 Aufrufe

    Zusammen machen diese Werke 100,0% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 32 Werke dieses Künstlers, von denen 13 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde wurde in diesem Zeitraum noch nicht aufgerufen – es schließt die Liste ohne Platzierung ab. Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Porträt eines Dichters — Palma Il Vecchio

    Ein Blick aus der Renaissance

    Ein Mann blickt nach außen, seine Augen sind mit einer schweren, ernsten Intensität auf den Betrachter gerichtet. Er trägt ein blaues Gewand und einen roten Umhang, der auf seinen Schultern ruht – Farben, die den Fokus von den gedämpften Tönen des umgebenden Raumes weglenken. Eine Goldkette hängt um seinen Hals und fängt ein sanftes Licht ein. Hinter ihm treten die dunklen Blätter einer Pflanze aus dem Schatten hervor und bilden einen scharfen Kontrast zur blassen Haut seines Gesichts. Er sitzt in der Nähe eines Stuhls, eine stille Präsenz, die in einem Moment der Reglosigkeit festgehalten wurde.

    Die Farbe ist mit einer Meisterschaft von Licht und Schatten aufgetragen, die den Einfluss der venezianischen Schule erahnen lässt. Eine sanfte Modellierung definiert die Konturen seines langen Haares und die Falten seiner schweren Kleidung. Es wohnt der Art und Weise, wie das rote Gewebe auf das blaue trifft, eine physische Tiefe inne, die ein Gefühl von Gewicht in der Kleidung des Dargestellten erzeugt.

    Symbole des geschriebenen Wortes

    Die Figur hält ein Buch, dessen Präsenz auf ein dem Denken und dem Vers gewidmetes Leben hindeutet. Hinter ihm sind Lorbeerblätter zu erkennen, die traditionelle Krone für jene, die zu poetischer Größe gelangen. Diese Elemente legen nahe, dass es sich beim Subjekt um einen Gelehrten handelt, vielleicht sogar um eine spezifische Gestalt aus der Ära von 1516. Das Grün und das Buch verankern ihn in einer Welt des Intellekts und der Natur.

    Die Komposition bleibt auf diese singuläre, stille Intensität konzentriert. Vor dem geistigen Auge scheint ein einzelnes Blatt zu fallen.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Palma Il Vecchio

    Geboren in Serina Alta, Republik Venedig

    Palma Vecchio: Ein venezianischer Meister der Sinnlichkeit und des Mythos

    Jacopo Palma, geboren um 1480 in Serina Alta nahe Bergamo innerhalb der Republik Venedig, war eine Schlüsselfigur der Hochrenaissance – ein Maler, dessen sinnliche Porträts, evokative Mythologien und dramatische sacra conversazioni die Lücke zwischen den etablierten Meistern wie Bellini und der aufstrebenden Dynamik von Tizian und Giorgione schlossen. Sein Leben, wenngleich tragisch kurz, das von etwa 1480 bis zu seinem Tod im Jahr 1528 im Alter von siebenundvierzig Jahren reichte, war geprägt von einem rasanten Aufstieg in der lebendigen Kunstlandschaft Venedigs und gipfelte in der Anerkennung als einer seiner bedeutendenschaftsten Maler. Palmas Vermächtnis beruht nicht nur auf technischem Geschick, sondern auch auf seiner Fähigkeit, das Wesen menschlicher Emotionen und Schönheit einzufangen – eine Qualität, die Betrachter bis heute tief bewegt.

    Frühe Einflüsse und venezianische Ausbildung

    Palmas künstlerische Reise begann im Schatten von Giovanni Bellini, dem unbestrittenen Patriarchen der venezianischen Malerei. Während die genaue Natur seiner Ausbildung in gewissem Maße im Dunkeln liegt – einige Gelehrte vermuten eine direkte Lehre, andere deuten auf einen eher indirekten Einfluss durch Palmas Verbindung zu Bonifacio de’ Pitati hin, Bellinis Werkmeister – ist klar, dass Bellinis tiefgreifender Einfluss auf Palmas frühen Stil unbestreitbar ist. Die sanfte Modellierung, die leuchtenden Farbpaletten und die lyrische Anmut, die für Bellinis Werk charakteristisch sind, treten in Palmas frühesten Gemälden, insbesondere jenen um 1510, deutlich hervor. Doch Palma entwickelte sich schnell über die bloße Nachahmung hinaus und absorbierte den innovativen Geist von Giorgione und Tizian – Künstler, welche die venezianische Malerei durch ihren Fokus auf atmosphärische Perspektive, lockeren Pinselstrich und das Festhalten flüchtiger Momente der Schönheit transformierten. Diese Assimilation zeigt sich in seinen späteren Werken, die eine meisterhafte Beherrschung von Farbe und Licht demonstrieren, ganz im Sinne von Giorgiones idyllischen Landschaften und der lebendigen Sinnlichkeit der Porträts Tizians.

    Der Aufstieg zum Ruhm: Porträts, Mythologien und Sacra Conversazioni

    Palmas Karriere nahm in den frühen 1520er Jahren richtig Fahrt auf, zeitgleich mit einer Periode intensiver künstlerischer Aktivität in Venedig. Er etablierte sich rasch als gefragter Porträtist, der den Reiz der venezianischen Gesellschaft – insbesondere ihrer berühmten Kurtisanen – einfing. Diese Porträts sind nicht bloße Ähnlichkeitsbilder; sie besitzen eine unverkennbare Erotik und psychologische Tiefe, die ein scharfes Verständnis des menschlichen Charakters offenbaren. Gleichzeitig entwickelte Palma einen unverwechselbaren Stil für mythologische Szenen, in denen er oft klassische Figuren in intimen Settings darstellte – eine Abkehr von den großen historischen Erzählungen seiner Vorgänger. Es waren jedoch seine sacra conversazioni – Kompositionen, die eine Gruppe von Heiligen und Stiftern um eine zentrale Figur, meist die Jungfrau Maria mit dem Christuskind, zeigen – die seinen Ruf als einer der führenden Künstler Venedigs festigten. Diese Werke zeichnen sich durch ihr horizontales Format, dynamische Anordnungen und atmosphärische Landschaften aus – ein Zeugnis für Palmas Fähigkeit, diverse Einflüsse zu einer kohärenten und fesselnden visuellen Erfahrung zu verschmelzen. Das Polyptychon der Heiligen Barbara, in Auftrag gegeben für Santa Maria Formosa, steht als Paradebeispiel für seine Meisterschaft in diesem Genre und zeigt den Reichtum der Farben, die Eleganz der Form und das dramatische Zusammenspiel von Licht und Schatten.

    Schlüsselwerke und künstlerische Entwicklung

    Mehrere Gemälde stechen als besonders bedeutsame Beispiele von Palmas künstlerischer Entwicklung hervor. Judith, gemalt um 1525-1528, verkörpert seinen reifen Stil – eine harmonische Mischung aus venezianischer Sinnlichkeit, klassischer Anmut und meisterhafter Technik. Die dramatische Komposition, die lebendigen Farben und die psychologische Intensität des Bildes ziehen die Betrachter seit Jahrhunderten in ihren Bann. Die „Drei Schwestern“, eine Porträtgruppe aus den frühen 1520er Jahren, zeigt Palmas Fähigkeit, die Schönheit und den Reiz seiner weiblichen Subjekte einzufangen – ein Markenzeichen seines Œuvres. Spätere Werke, wie der Salvator Mundi, demonstrieren einen Übergang zu einem zurückhaltenderen und würdevolleren Stil, was Palmas wachsender Erfahrung und künstlerischen Reife entspricht. Während seiner gesamten Karriere navigierte Palma geschickt zwischen den Einflüssen Tizians und anderer italienischer Meister, indem er Elemente des Manierismus integrierte und dennoch seine eigene, unverwechselbare venezianische Sensibilität bewahrte.

    Vermächtnis und historische Bedeutung

    Palma Veccios vorzeitiger Tod im Jahr 1528 beendete eine bemerkenswert produktive Karriere vorzeitig – doch sein Einfluss auf nachfolgende Generationen venezianischer Maler ist unbestreitbar. Sein Werk diente als Brücke zwischen den Traditionen von Bellini und Giorgione und ebnete den Weg für den Aufstieg von Tizian und Veronese. Palmas Fokus auf sinnliche Schönheit, psychologische Tiefe und atmosphärische Effekte beeinflusste die Entwicklung der venezianischen Malerei tiefgreifend und prägte deren Verlauf über Jahrzehnte hinweg. Sein Vermächtnis reicht über seine individuellen Werke hinaus; er wird als Schlüsselfigur der lebendigen Kunstgemeinschaft Venedigs in Erinnerung behalten – ein Maler, der den Geist der Innovation und Kreativität verkörperte, der die Hochrenaissance definierte. Heute werden die Gemälde von Palma Vecchio weiterhin für ihre technische Brillanz, ihre emotionale Resonanz und ihre dauerhafte Schönheit bewundert – Zeugnisse des Genies eines wahrhaft außergewöhnlichen Künstlers.

    Museum

    National Gallery

    Ausgestellt in London, Vereinigtes Königreich

    Die Geschichte der National Gallery

    Die National Gallery ist ein Kunstmuseum, das am Trafalgar Square im City of Westminster im Herzen Londons, England, residiert. Ihre Ursprünge lassen sich bis in das Jahr 1824 zurückverfolgen, als die britische Regierung achtunddreißig Gemälde aus dem Nachlass von John Julius Angerstein erwarb. Dieser erste Akt des Erwerbs verwandelte eine private Sammlung in eine öffentliche Ressource. Die Institution wurde ins Leben gerufen, um der Allgemeinheit den Zugang zu diesen Werken zu ermöglichen, indem sie sie aus privater Hand in einen gemeinsamen, geteilten Raum überführte.

    Die Entwicklung der Sammlung wurde maßgeblich durch ihre frühen Direktoren geprägt, allen voran Charles Lock Eastlake. Durch das Engagement dieser Führungspersönlichkeiten und die fortwährende Großzügigkeit privater Spender wuchs die Institution weit über ihre ursprünglichen achtunddreißig Werke hinaus. Heute machen private Schenkungen zwei Drittel der Sammlung aus, die in der National Gallery verwahrt wird.

    Die Architektur des neoklassizistischen Gebäudes

    William Wilkins entwarf die neoklassizistische Struktur, die dem Trafalgar Square gegenübersteht. Diese monumentale Fassade ist seit 1838 weitgehend unverändert geblieben. Das Design folgt den Idealen der Aufklärung und ihrer Rationalität, wobei eine symmetrische Komposition und prächtige Säulen eingesetzt werden, um ein Gefühl von Ordnung zu vermitteln. Der Stein-Außenbau bewahrt seinen historischen Charakter und verleiht dem Ort eine Aura der Beständigkeit.

    Die physische Präsenz des Gebäudes hat sich stetig weiterentwickelt, um den wachsenden Anforderungen der Sammlung gerecht zu werden. Im Jahr 1996 brachte die Hinzufügung des Sainsbury Wing ein postmodernistisches Element in das Ensemble ein. Dieser von Robert Venturi und Denise Scott Brown entworfene Erweiterungsbau ermöglichte es der Institution zu wachsen, ohne ihre architektonischen Wurzeln auszulöschen. Das Innere besticht durch hohe Decken und weitläufige Galerien, die darauf ausgelegt sind, die notwendige Dimension für großformatige Leinwände zu bieten.

    Der Ort fungiert als ein Raum, in dem das Gewicht der Geschichte auf zeitgenössisches architektonisches Denken trifft. Das Nebeneinander des ursprünglichen Wilkins-Baus und des späteren postmodernistischen Flügels schafft einen faszinierenden Dialog zwischen verschiedenen Epochen des Designs.

    Eine gewaltige Sammlung westlicher Kunst

    Die Sammlung besticht durch ihren enzyklopädischen Umfang und umfasst die bedeutendsten Entwicklungen der westlichen Malerei. In den prachtvollen Hallen finden sich über 2.300 Werke, die einen weiten Bogen von der Mitte des 13. Jahrhunderts bis zum Jahr 1900 spannen. Diese Gemälde weben eine kontinuierliche Erzählung der europäischen Kunstgeschichte, die von der mittelalterlichen Spiritualität bis hin zu den ersten Aufbrüchen des frühen 20. Jahrhunderts reicht.

    Die Institution agiert als gemeinnützige Organisation und als nicht-ministerielle öffentliche Einrichtung unter dem Dach des britischen Ministeriums für Kultur, Medien und Sport. Die Sammlung wird von der Wohltätigkeitsorganisation im Vertrauen für die britische Öffentlichkeit verwaltet. Diese sorgsame Treuhänderschaft stellt sicher, dass die Kunstwerke für alle Menschen zugänglich bleiben und ein dauerhaftes Zeugnis für die Evolution von Stil und Technik über die Generationen hinweg bewahren.

    Die enorme Bandbreite der Bestände ermöglicht einen unmittelbaren Vergleich technischer Wandlungen – von der akribischen Präzision der italienischen Renaissance bis hin zur emotionalen Intensität der Impressionisten. Der Kern der Sammlung bleibt dabei fest in diesen historischen Bewegungen verwurzelt und bietet so einen umfassenden und tiefgreifenden Blick auf die gesamte westliche Tradition.

    Meisterwerke der permanenten Sammlung

    Die Sammlung beherbergt bedeutende Werke der italienischen Renaissance, darunter Leonardo da Vincis Madonna im Fels (1505), in dem der Einsatz des Sfumato eine beispiellose Tiefe innerhalb einer stillen Grottenlandschaft erschafft. In unmittelbarer Nähe entfalten sich die mythologischen Erzählungen von Botticellis Primavera durch die filigranen Details von Myrte und Orangenblüten. Diese Kunstwerke repräsentieren ein weites Spektrum der westlichen Kunstgeschichte und führen den Betrachter von der akribischen Präzision des frühen 15. Jahrhunderts bis hin zu den dramatischen Licht- und Schattenspielen des Caravaggio.

    Die Galerien bewahren zudem die ausdrucksstarken, schweren Texturen von Rembrandt sowie die lichtdurchfluteten Leinwände der Impressionisten. In der niederländischen und flämischen Tradition begegnet man dem Porträt von Giovanni Arnolfini und seiner Frau (Detail) (12) aus dem Jahr 1434 von Jan van Eyck. Die Tradition der Landschaftsmalerei wird eindrucksvoll durch John Constables Der Heuwagen aus dem Jahr 1821 verkörpert.

    Die Gesandten, 1533 - Hans Holbein der Jüngere

    Venus und Mars, 1483 - Sandro Botticelli

    Salome mit dem Haupt des hl. Johannes des Täufers, 1607 - Caravaggio

    Das Gastmahl des Belsazar, 1635 - Rembrandt van Rijn

    Regenschirme, 1886 - Pierre-Auguste Renoir

    Aktuelle und kommende Ausstellungen

    Die Institution bewahrt eine lebendige Präsenz durch einen wechselnden Plan temporärer Ausstellungen. Diese Programme ermöglichen tiefgreifende Studien spezifischer Epochen oder einzelner Künstler und eröffnen einen intensiveren Blick auf Bewegungen wie den deutschen Expressionismus oder die feinen Nuancen der Porträtkunst. Jede dieser Schaustellungen ist darauf ausgerichtet, eine ganz eigene Perspektive auf die weitreichende Geschichte der westlichen Kunst zu werfen.

    Das derzeitige Programm umfasst die Ausstellung Monet und Renoir: Malerei Seite an Seite, die noch bis zum 22. September 2026 zu sehen ist. Im Anschluss daran wird die Galerie Yinka Shonibare und Thomas Gainsborough: Ein Dialog präsentieren, die vom 15. Oktober 2026 bis zum 7. Februar 2027 läuft. Diese Ausstellung erforscht das spannende Wechselspiel zwischen diesen zwei so unterschiedlichen künstlerischen Stimmen.

    Mit Blick auf die Saison 2027 sieht der Zeitplan die Schau Van Eyck: Die Porträts vor, die vom 21. November 2026 bis zum 11. April 2027 stattfindet. Darauf folgt Deutscher Expressionismus: Moderne Malerei 1900–1918, welche vom 18. März 2027 bis zum 1. August 2027 zu sehen sein wird. Diese Ausstellungen bieten eine strukturierte Möglichkeit, sich mit der faszinierenden Evolution von Stil und Technik über verschiedene Jahrhunderte hinweg auseinanderzusetzen.

    Besuch und gesellschaftliches Engagement

    Die National Gallery öffnet täglich von 10 bis 18 Uhr ihre Tore für Kunstliebhaber aus aller Welt. Ein besonderes Privileg ist dabei der kostenlose Eintritt zur Hauptsammlung, der es ermöglicht, die Schätze der Kunstgeschichte ohne Barrieren zu erleben. Wer die Atmosphäre in einem ganz anderen Licht genießen möchte, sollte die späten Freitagabend-Öffnungen nutzen, die die Besuchszeiten bis 21 Uhr verlängern. Diese Abendstunden bieten eine wunderbare Gelegenheit, in einer ruhigeren, fast meditativen Stimmung mit den ausgestellten Meisterwerken in einen Dialog zu treten.

    Über die reine Betrachtung hinaus fungiert die Institution als lebendiges Zentrum für Bildung und gesellschaftlichen Austausch. Ein vielfältiges Programm aus spezialisierten Vorträgen und Workshops wurde geschaffen, um ein tieferes Verständnis für die Kunst zu fördern und die Grenzen zwischen Werk und Betrachter zu überbrücken. Ergänzend dazu bieten geführte Touren faszinierende Einblicke in die technischen Fertigkeiten und die Meisterschaft der Alten Meister. Diese kuratierten Erlebnisse eröffnen eine strukturierte Perspektive auf die spezifischen Methoden und Visionen, mit denen die Maler der Geschichte ihre unsterblichen Werke schufen.

    Zu den unvergesslichen Schätzen, die diese Reise ermöglichen, gehören unter anderem:

    The Virgin of the Rocks, 1505 - Leonardo da Vinci

    The Feast of Belshazzar, 1635 - Rembrandt van Rijn

    The Hay Wain, 1821 - John Constable

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

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    wikioo.org/de/art/download/palma-vecchio-portrat-eines-dichters-d3u2pu-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Vecchio, Palma Il. Porträt eines Dichters. 1516, National Gallery. https://wikioo.org/de/art/palma-vecchio-portrat-eines-dichters-d3u2pu-de/
    APA
    Vecchio, Palma Il (1516). Porträt eines Dichters [Painting]. National Gallery. https://wikioo.org/de/art/palma-vecchio-portrat-eines-dichters-d3u2pu-de/
    Chicago
    Palma Il Vecchio. Porträt eines Dichters. 1516. National Gallery. https://wikioo.org/de/art/palma-vecchio-portrat-eines-dichters-d3u2pu-de/
    Harvard
    Vecchio, Palma Il (1516) Porträt eines Dichters. National Gallery. Available at: https://wikioo.org/de/art/palma-vecchio-portrat-eines-dichters-d3u2pu-de/

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    Porträt eines Dichters — Palma Il Vecchio

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    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: mann, langes haar, goldkette. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Madonna mit Kind (1515), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Hochrenaissance: The brief peak when balance, depth and anatomy came together — Leonardo, Raphael, Michelangelo. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

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