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Alexander Opekushin

1838 - 1923

Kurzbiografie

  • Copyright status: Public domain
  • Born: 1838, Svekhtino, Russland
  • Works on APS: 1
  • Lifespan: 85 years
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  • Also known as: Alexander Mikhailovich Opekushin
  • Died: 1923
  • Nationality: Russland
  • Art period: 19. Jahrhundert

Kunst-Quiz

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Alexander Mikhailovich Opekushin: Ein Titan der Neoklassischen Bildhauerei

Alexander Mikhailovich Opekushin (Russisch: Александр Михайлович Опекушин; 16. November 1838, Svechkino – 4. März 1923) steht als eine monumentale Figur in der russischen Bildhauerei und wird vor allem für seine ambitionierten und einflussreichen Werke gefeiert, die den Glanz des Neoklassizismus verkörpern. Geboren auf dem Besitz von E.V. Olkhin, einem angesehenen Landbesitzer Russlands’ Provinznobilität, begann Opekushins künstlerische Reise inmitten erheblicher Privilegien – eine prägende Einwirkung, die seine Weltanschauung prägte und seine Hingabe zum Handwerk verstärkte. Sein Vater, ein Bauer, der regelmäßig Korrespondenz mit Sankt Petersburg führte, erhielt von Olkhin Erlaubnis für Alexander, sich am Imperial Society for the Encouragement of the Arts zu bilden, was einen frühen Schritt zum Erlangen von Freiheit aus gesellschaftlichen Zwängen darstellte. Überraschend begabt, zeichnete sich Opekushin schnell in seinen Studien aus und absolvierte sie zwei Jahre vorzeitig und trat den Ateliers des Bildhauers David Jensen bei – eine Partnerschaft, die sich als entscheidend für seine künstlerische Entwicklung erwies. Um sein Studium an der Akademie der Künste zu finanzieren, unternahm er ein bedeutendes persönliches Unterfangen: Er kaufte seine Freiheit für 500 Rubel – ein Akt sowohl von Ambition als auch vom Wunsch nach Aufwärtsmobilität innerhalb der starren sozialen Hierarchie des zaristischen Russlands. Diese rechtliche Emanzipation ermöglichte ihm, sich voll und ganz seinen künstlerischen Interessen zuzuwenden und stärkte damit seine Verbindung zu den intellektuellen Strömungen seiner Zeit. Seine frühe Ausbildung am Akademie wurde von Jensen überwacht, der Opekushin eine tiefe Wertschätzung für klassische Ideale und Techniken einflößte. Das Akademiums strenge Lehrplan erforderte erhebliche finanzielle Investitionen und unterstrich damit die Hingabe, die zum künstlerischen Meisterwerk erforderlich ist. Im Jahr 1862 erhielt er erste Anerkennung mit einer Silbermedaille für eine Darstellung biblischer Themen – ein Beweis für sein aufkommendes Talent und zeigte eine frühe Neigung zu Erzählungen, die Geschichte und Spiritualität widerspiegeln. Besonders Mikhail Mikeschin erkannte Opekushins Potenzial und lud ihn zur Zusammenarbeit an der monumentalen Statue von Zar Alexander II. zum Millennium Russlands ein – einem Projekt, das seinen Ruf als Bildhauer festigte, der sich Herausforderungen stellte und seine Fähigkeiten demonstrierte. Die Akademie verlieh ihm den Titel „Künstler“ und anschließend „Akademiker“, was Anerkennung für sein künstlerisches Können und seine wissenschaftlichen Interessen darstellte. Sein Leben wurde geprägt von einer tiefen Verbindung zur Kunstgeschichte und einem unerschütterlichen Glauben an die Bedeutung klassischer Prinzipien. Während seiner gesamten Karriere arbeitete Opekushin eng mit Mikhaïl Mikéchine zusammen und gestaltete mehrere prächtige Paläste und Hotels in Sankt Petersburg – Projekte, die seinen Meister seines Stils und seine Position als führender Bildhauer der Epoche bestätigten. Allerdings lebt Opekushins Vermächtnis hauptsächlich in einem einzigen außergewöhnlichen Werk: Die Bronzestatue von Alexander Pushkin wurde am 6. Juni 1880 eingeweiht und bleibt ein ikonisches Symbol russischer Kultur und künstlerischen Leistungen – ein Beweis für Opekushins Fähigkeit, die Essenz eines literarischen Helden innerhalb des Rahmens der Neoklassik einzufangen.
  • Wichtige Einflüsse: Davids Jensens Lehre vermittelte ihm klassische Ideale und Techniken.
  • Bekannte Werke: Millennium Monument (Zusammenarbeit mit Mikhail Mikeschine), Pushkin Statue
  • Stil: Neoklassisch – gekennzeichnet durch Symmetrie, idealisierte Formen und Bezüge zur griechischen und römischen Kunst.



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