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Anna Airy

1882 - 1964

Kurzbiografie

  • Art period: Moderne
  • Top-ranked work: An Aircraft Assembly Shop, Hendon
  • Works on APS: 18
  • Top 3 works:
    • An Aircraft Assembly Shop, Hendon
    • Shop for Machining 15 Inch Shells Singer Manufacturing Company, Clydebank, Glasgow
    • The 'L' Press Forging the Jacket of an 18 Inch Gun, Armstrong Whitworth Works, Openshaw
  • Born: 1882, Greenwich, Vereinigtes Königreich
  • Typical colors: erdig
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  • Museums on APS:
    • Armley Mills
    • Armley Mills
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    • Armley Mills
    • Armley Mills
  • Died: 1964
  • Lifespan: 82 years
  • Copyright status: Under copyright
  • Nationality: Vereinigtes Königreich

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Anna Airy geboren?
Frage 2:
Welche Kunstschule besuchte Anna Airy?
Frage 3:
Welche bedeutende Rolle hatte Anna Airy während des Ersten Weltkriegs?
Frage 4:
Wer war Anna Airys Vater?

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geboren: Greenwich, Großbritannien (6. Juni 1882)
  • Gestorben: 1964
  • Eltern: Wilfrid Airy (Ingenieur) und Anna (geborene Listing)
  • Großeltern: George Biddell Airy (Astronomer Royal), Johann Benedict Listing (Professor an der Universität Göttingen)
  • Ausbildung an der Slade School of Fine Art, London (1899-1903). Studium bei Fred Brown, Henry Tonks und Philip Wilson Steer.
  • Gewann zahlreiche Preise an der Slade School: Melville Nettleship Preis (1900, 1901, 1902), Slade School Stipendium (1902)
  • Frühe Einflüsse waren ihre Künstler-Tanten und die Ermutigung ihres Vaters, Kunst zu studieren.

Künstlerische Karriere und Kriegskünstlerin

  • Ausstellungen in der Royal Academy von 1905 bis 1956.
  • Hielt 1908 eine Einzelausstellung in der Carfax Gallery ab.
  • Mitglied verschiedener Künstlergesellschaften: Pastel Society (1906), Royal Society of Painter-Etchers (1908), Royal Institute of Oil Painters (1909), Royal Institute of Painters in Water Colours (1918).
  • Kriegskommisione im Ersten Weltkrieg: Offiziell beauftragt als Kriegskünstlerin, um Fabrikarbeit und kriegswichtige Produktion zu dokumentieren.
    • Malte Szenen in der National Projectile Factory, Hackney Marshes, London. Erlebte dabei extreme Hitze beim Malen von "A Shell Forge", was dazu führte, dass ihre Schuhe verbrannten.
    • Von dem Munitionsausschuss des Imperial War Museum beauftragt, vier Gemälde zu schaffen, die Munitionsfabriken darstellen: National Projectile Factory (Hackney), National Filling Factory (Chilwell), Armstrong Whitworth's (Nottingham) und Singer Manufacturing Company (Glasgow).
    • Auch von der Women’s Work Section des IWM und dem Canadian War Memorials Fund beauftragt.
  • Ihre Arbeit spiegelte eine scharfe Beobachtung industrieller Prozesse und die Beiträge von Frauen zum Krieg wider.

Stil, Techniken und Einflüsse

  • Medien: Ölmalerei, Pastellkunst, Radierung, Aquarell.
  • Stil: Variiert; reichte von feinen Linien in Radierungen bis zu kühlem Impressionismus in Öl und Pastell.
  • Themen: Vielfältig, darunter Porträts, Landschaften, botanische Studien und Industrieszenen.
  • Beeinflusst von den künstlerischen Stilen von William Orpen und Augustus John, ihren Zeitgenossen an der Slade School.
  • Zeigte ein starkes Interesse an natürlichen Formen, insbesondere Blumen, Farne und Früchte, oft dargestellt mit akribischer Detailtreue.

Späteres Leben und Vermächtnis

  • Verheiratet mit Geoffrey Buckingham Pocock, ebenfalls Künstler.
  • Wohnte in Haverstock Hill, Hampstead, später in Playford bei Ipswich.
  • Lehrte an der Ipswich Art School.
  • Verfasste Bücher über Kunst: The Art of Pastel (1930) und Making a Start in Art (1951).
  • Anerkannt als eine der führenden Frauenkünstler ihrer Generation, bekannt für ihre Vielseitigkeit und technische Fähigkeiten.
  • Ihre Werke befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter das British Museum, das Victoria and Albert Museum, das Imperial War Museum und Galerien im Vereinigten Königreich und international.

Historische Bedeutung

  • Pionierin der Frauenkunst: Eine der ersten Frauen, die offiziell als Kriegskünstlerin beauftragt wurde, und Barrieren für weibliche Künstler in einem traditionell von Männern dominierten Bereich aufbrach.
  • Dokumentation des Industrielebens: Ihre Gemälde liefern wertvolle visuelle Aufzeichnungen über die Kriegsindustrie und die sich verändernden Rollen der Frauen in der britischen Gesellschaft während des Ersten Weltkriegs.
  • Künstlerische Vielseitigkeit: Demonstrierte außergewöhnliche Fähigkeiten in verschiedenen Medien und Stilen, was zu ihrer Anerkennung als bedeutende Künstlerin des frühen 20. Jahrhunderts beitrug.



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