Erasmus Grasser
Erasmus Grasser (1450 – 1515): Bildhauer der Münchner Seele Erasmus Grasser, geboren um 1450 in Schmiedenhofen, Bayern, gilt als eine zentrale Gestalt in der aufstrebenden künstlerischen Landschaft des frühen deutschen Renaissances. Sein Vermächtnis ist untrennbar mit München verbunden, wo er monumentale Skulpturen schuf, die bis heute Ehrfurcht gebieten und unser Verständnis humanistischer Ideale sowie künstlerischer Innovation beleuchten. Obwohl biografische Details aufgrund der begrenzten Archivquellen seiner Ära spärlich gesät sind, ist Grassers Einfluss auf die bayerische Kunstgeschicht…
Der Themenatlas
Eine Übersicht des Korpus von Erasmus Grasser, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Speichen – Motiv
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Phasen der Schaffensperiode
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Threads – Gemeinsamer Kontext
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.