Fukuda Haritsu
Ein wiederentdeckter Visionär: Das Leben und die Kunst von Fukuda Kodōjin Fukuda Kodōjin (1865–1944), ein Name, der in den gängigen kunsthistorischen Erzählungen bis vor kurzem weitgehend fehlte, stellt eine faszinierende Brücke zwischen den schwindenden Traditionen der japanischen Literatenmalerei und der aufstrebenden Moderne dar. In Osaka, Japan, geboren, trat Kodōjin als einer der letzten hingebungsvollsten Praktiker des Nanga hervor – eines Stils, der tief in der chinesischen Gelehrtenmalerei verwurzelt ist und Kalligrafie, Poesie sowie eine intime Verbindung zur Natur betont. Seine Ges…
Der Themenatlas
Eine Übersicht des Korpus von Fukuda Haritsu, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Speichen – Motiv
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Phasen der Schaffensperiode
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Threads – Gemeinsamer Kontext
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.