Gregor Erhart
Gregor Erhart: Ein Brückenbauer zwischen Spätgotik und Renaissance in Augsburg Geboren um 1570 in Ulm, einer Stadt, die sowohl mittelalterliche Traditionen als auch aufkeimende Renaissance-Einflüsse vereinte – Gregor Erharts Leben und Werk entfalteten sich vor allem im lebendigen künstlerischen Umfeld von Augsburg. Der Sohn des Bildhauers Michel Erhart, selbst eine angesehene Persönlichkeit in der lokalen Kunstszene, erbte nicht nur ein Familienerbe, sondern auch ein fundiertes Verständnis bildhauerischer Techniken, das seinen unverwechselbaren Stil prägte. Während kaum biografische Details…
Der Themenatlas
Eine Übersicht des Korpus von Gregor Erhart, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Speichen – Motiv
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Phasen der Schaffensperiode
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Threads – Gemeinsamer Kontext
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.