Joan Witek
Joan Witek: Die Erforschung der Sprache der Abwesenheit Joan Witek (geb. 1943) widmet ihr gesamtes künstlerisches Schaffen der Untersuchung der Komplexität, der Bedeutung und der unendlichen Vielfalt der Farbe Schwarz. Was auf den ersten Blick einfach und leicht fassbar erscheint, verbirgt in dieser Entscheidung zur Abstraktion eine fortwährende Sprache von Proportion und tieferer Bedeutung. Schwarz wird gemeinhin als die Abwesenheit von Farbe betrachtet: Es wirkt streng, rigoros, assoziiert mit dem Tod, der Depression oder der Unterdrückung. Doch wie Lilly Wei treffend beschrieb: Witek spie…
Der Themenatlas
Eine Übersicht des Korpus von Joan Witek, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Speichen – Motiv
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Phasen der Schaffensperiode
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Threads – Gemeinsamer Kontext
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.