Matthäus Seutter
Matthäus Seutter (1678 – 1757): Der Augsburger Kartograph Matthäus Seutter, geboren am 20. September 1678 in Augsburg, Deutschland, war eine zentrale Gestalt in der Geschichte der deutschen Kartographie während der Aufklärung. Sein Lebensweg begann bescheiden als Lehrling eines Brauers – ein Beruf, der auf den ersten Blick kaum mit seinen späteren künstlerischen Bestrebungen vereinbar scheint. Doch er fand schnell den Weg nach Nürnberg, wo er seine Fähigkeiten als Kupferstecher unter der Anleitung von Johann Baptist Homann verfeinerte, zweifellos dem einflussreichsten Kartenverleger seiner Z…
Der Themenatlas
Eine Übersicht des Korpus von Matthäus Seutter, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Speichen – Motiv
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Phasen der Schaffensperiode
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Threads – Gemeinsamer Kontext
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.