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Barthélemy Menn

1815 - 1893

Kurzbiografie

  • Works on APS: 6
  • Born: 1815, Genf, Schweiz
  • Also known as: Barthelemy Menn
  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Top 3 works:
    • Cherries A Group of Young Women in a Landscape, One of Them Holding a Basket of Cherries
    • The Cowherd
    • Children Playing with a Lamb

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Barthélemy Menn geboren?
Frage 2:
Welcher berühmte Künstler beeinflusste Barthélemy Menn stark?
Frage 3:
Was versteht man unter 'Paysage intime' im Zusammenhang mit Menns Kunst?
Frage 4:
Welcher bedeutende Schweizer Maler war ein Schüler von Barthélemy Menn?

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geboren: Genf, Schweiz (1815)
  • Gestorben: 1893
  • Eltern: Louis John Menn (Zuckerbäcker) und Charlotte-Madeleine-Marguerite Bodmer.
  • Die frühe künstlerische Ausbildung begann im Alter von zwölf Jahren bei Jean Duboi.
  • Studierte an der Zeichenschule der Genfer Gesellschaft der Künste.
  • Im Jahr 1833 trat er in das Atelier von Ingres in Paris ein und erhielt dort eine formale akademische Ausbildung.
  • Während seiner Zeit in Paris kopierte er Werke von Raphael, Tizian, Veronese und Rubens.
  • Verbrachte Zeit mit dem Studium klassischer Altertümer aus Pompeji.

Künstlerische Entwicklung und Einflüsse

  • Frühe Reisen: Besuchte Mailand, Venedig, Padua, Bologna, Florenz und Rom (1834-1838).
  • Einfluss von Corot & Barbizon Schule: Schloss Freundschaft mit Camille Corot und wurde von den Malern der Barbizon Schule beeinflusst.
  • Einführung in die Pleinairmalerei: Begann während seiner Zeit in Italien mit der Pleinairmalerei, was eine deutliche Abkehr von traditionellen Ateliertätigkeiten darstellte.
  • Paysage Intime: Entwickelte einen Stil namens "paysage intime" (intime Landschaft), der durch einfache, zurückhaltende Szenen des ländlichen Lebens gekennzeichnet ist.
  • Vernichtung früher Werke: Zwischen 1880 und 1890 zerstörte Menn viele seiner früheren Arbeiten, um seine künstlerische Vision zu verfeinern.

Hauptthemen und Stil

  • Fokus auf die Natur: Menns Werk stellte vor allem Landschaften dar, oft Szenen aus der Schweizer Landschaft.
  • Ruhige Beobachtung: Seine Gemälde betonten eine ruhige Beobachtung und ein Gefühl der Gelassenheit.
  • Verzicht auf Grandiosität: Vermeidet dramatische oder theatralische Kompositionen und bevorzugt zurückhaltenden Realismus.
  • Einfluss klassischer Meister: Setzte sein Studium und Kopieren von Werken klassischer Meister wie Raphael fort, was seinen Respekt vor der künstlerischen Tradition demonstrierte.
  • Betonung auf Authentizität: Der Kunsthistoriker Fritz Schmalenbach beschrieb Menns Stil als durch Authentizität und eine Missachtung oberflächlicher Erscheinungen gekennzeichnet.

Lehrtätigkeit und Vermächtnis

  • Professor an der Genfer Kunstschule (1850-1893): Belegte die Position des Direktors für 42 Jahre und bildete zwei Generationen von Schweizer Malern aus.
  • Bemerkenswerte Schüler: Zu seinen bekanntesten Schülern gehörten Eugène Burnand, Pierre Pignolat, Édouard Vallet und Ferdinand Hodler.
  • Hodlers Einfluss: Hodler würdigte Menn als einen entscheidenden Einfluss auf seine künstlerische Entwicklung und erklärte, er ihm "alles verdanke".
  • Betonung der individuellen Entwicklung: Als Lehrer ermutigte Menn die Schüler, ihre eigenen einzigartigen künstlerischen Stimmen zu entwickeln.
  • Historische Bedeutung: Anerkannt für die Einführung der Pleinairmalerei und des paysage intime in die Schweizer Kunst und ebnete damit den Weg für spätere Generationen von Landschaftsmalern.

Wichtige Werke

  • Kirschen: Eine Gruppe junger Frauen in einer Landschaft, eine davon hält einen Korb mit Kirschen (1855)
  • Froschfang
  • Kinder spielen mit einem Lamm (1850)
  • Der Frühling
  • Bauernhof in Coinsins, Schweiz (1865)



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