Porträt von Daniel Orme

Daniel Orme: Katalog der 3 berühmtesten Gemälde

Aktualisiert im Oktober 2026 · sortiert nach unserem Popularitätsindex (Suchanfragen, Aufrufe und Bestellungen für jedes Werk) · 3 Werke von Daniel Orme in unserem Katalog

Zusammenfassung

Duncan Receiving the Surrender of de Winter at the Battle of Camperdown, 11 October 1797 (1797) gilt als das berühmteste Gemälde von Daniel Orme; es befindet sich im National Maritimes Museum, London. Nelson Receiving the Surrender of the 'San Josef' at the Battle of Cape St Vincent, 14 February 1797 (1799) und Nelson Coming on Deck at the Battle of the Nile, 1 August 1798 belegen den zweiten und dritten Platz. Von den 3 im Katalog verzeichneten Werken von Daniel Orme sind die 3 bekanntesten unten aufgeführt, jeweils mit Datum, dem Museum im Besitz und einer Anmerkung zum Werk.

1766 – 1837, Manchester Meiste Werke: National Maritimes Museum

Einträge 1 bis 10: die berühmtesten Gemälde von Daniel Orme

Daniel Orme: in Museen vertreten

Das Museum, in dem sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.

Museum Stadt Werke von Daniel Orme Gemälde aus dieser Liste
National Maritimes Museum, LondonNational Maritimes Museum London 3 Duncan Receiving the Surrender of de Winter at the Battle of Camperdown, 11 October 1797, Nelson Receiving the Surrender of the 'San Josef' at the Battle of Cape St Vincent, 14 February 1797, Nelson Coming on Deck at the Battle of the Nile, 1 August 1798

Jahresindex: die wichtigsten Gemälde von Daniel Orme

Datierte Einträge für Daniel Orme: 3 Jahre, von 1797 bis 1799. Jedes Jahr ist mit seinen Hauptwerken aufgeführt.

Werke nach Jahr

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Häufig gestellte Fragen zu den Gemälden von Daniel Orme

Was ist das bekannteste Werk von Daniel Orme?Antwort anzeigen

Duncan Receiving the Surrender of de Winter at the Battle of Camperdown, 11 October 1797 (1797), National Maritimes Museum, London. Die folgenden Einträge sind Nelson Receiving the Surrender of the 'San Josef' at the Battle of Cape St Vincent, 14 February 1797 (1799) und Nelson Coming on Deck at the Battle of the Nile, 1 August 1798.

Wie alt war Daniel Orme im Jahr von Duncan Receiving the Surrender of de Winter at the Battle of Camperdown, 11 October 1797?Antwort anzeigen

31 Jahre: Daniel Orme wurde in 1766 geboren und Duncan Receiving the Surrender of de Winter at the Battle of Camperdown, 11 October 1797 datiert auf 1797.

Wie viele Werke von Daniel Orme sind im Katalog verzeichnet?Antwort anzeigen

Der Katalog enthält 3 Werke von Daniel Orme, datiert zwischen 1797 und 1799.

Wo befinden sich die Hauptwerke von Daniel Orme?Antwort anzeigen

Vorwiegend in National Maritimes Museum (London). Die obige Museumstabelle zeigt die vollständige Verteilung.

Was sind die frühesten und spätesten bekannten Werke von Daniel Orme?Antwort anzeigen

Das früheste hier aufgeführte Werk datiert auf Duncan Receiving the Surrender of de Winter at the Battle of Camperdown, 11 October 1797 (1797); das jüngste auf Nelson Receiving the Surrender of the 'San Josef' at the Battle of Cape St Vincent, 14 February 1797 (1799).

Welche Gemälde von Daniel Orme befinden sich in der Sammlung des National Maritimes Museum?Antwort anzeigen

Duncan Receiving the Surrender of de Winter at the Battle of Camperdown, 11 October 1797, Nelson Receiving the Surrender of the 'San Josef' at the Battle of Cape St Vincent, 14 February 1797 und Nelson Coming on Deck at the Battle of the Nile, 1 August 1798 gehören zu den 3 Werken auf dieser Seite in der Sammlung des National Maritimes Museum, London.

Biografie von Daniel Orme

Frühes Leben und künstlerische Anfänge

Daniel Orme, geboren um 1766 in Manchester, entstammte einer Familie, die sein aufkeimendes künstlerisches Talent früh erkannte und förderte. Sein Vater, Aaron Orme – ein Hersteller von Fustian-Stoffen mit einem tiefen Interesse an der Welt jenseits der Textilproduktion – spielte eine entscheidende Rolle bei der Entfaltung der Leidenschaft des jungen Daniel für die Kunst. Diese Ermutigung erwies sich als wegweisend und ebnete ihm den Pfad zu der Anerkennung als geschickter Porträtist, Miniaturmaler und historischer Stecher während einer dynamischen Ära der britischen Kunstentwicklung. Die Familie Orme widmete sich jedoch nicht allein den Bestrebungen von Daniel; auch seine Brüder Edward und William zeigten künstlerische Neigungen, was ein unterstützendes Umfeld schuf, in dem Kreativität gedeiung konnte. Während die frühen Jahre in Manchester das Fundament legten, begann die wahre Entfaltung von Ormes Fähigkeiten erst mit seinem Eintritt in die Royal Academy Schools in London im Jahr 1785. Dies markierte einen bedeutenden Meilenstein, der ihn in eine formale Ausbildung einführte und ihn den vorherrschenden künstlerischen Strömungen seiner Zeit aussetzte.

Eine Karriere, geschmiedet in Porträtmalerei und Stiche

Über zwei Jahrzehnte lang, von 1785 bis 1814, wurde London zu Ormes primärem Wirkungsort. Er studierte gewissenhaft an der Royal Academy, nahm an Wettbewerben teil – darunter der Wettstreit um die begehrte Goldmedaille im Jahr 1788 – und verfeinerte seine Fähigkeiten sowohl als Maler als auch als Stecher. Obwohl er in der Ölmalerei und der Miniaturmalerei versiert war, lag Ormes wahre Meisterschaft in der akribischen Kunst des Kupferstichs. Er etablierte sich schnell als Verleger und historischer Stecher und bediente damit die wachsende Nachfrage nach visuellen Darstellungen bedeutender Ereignisse und prominenter Persönlichkeiten. Seine Ernennung zum Stecher von George III festigte seine Position innerhalb des künstlerischen Establishments und öffnete ihm die Türen zu Aufträgen durch einflussreiche Gönner. Diese Rolle war weit mehr als nur eine technische Aufgabe; sie war eine Anerkennung seiner Fertigkeit und Vertrauenswürdigkeit bei der Wiedergabe der Porträts jener Personen, die von der Monarchie hoch geschätzt wurden. Ormes Werk dieser Periode zeichnete sich durch Hingabe zum Detail, Präzision und einen wachsenden Ruf für Drucke aus, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch historisch informativ waren.

Patronat, Anerkennung und die Rückkehr nach Manchester

Das Jahr 1814 markierte eine Wende in Ormes Leben, als er in seine Heimatstadt Manchester zurückkehrte. Dieser Umzug bedeutete keinen Rückzug aus der künstlerischen Tätigkeit, sondern vielmehr einen Fokuswechsel. Er malte weiterhin Porträts, sowohl in Öl als auch als Miniatur, und bot zudem Unterricht in Zeichnen und Radieren an – womit er faktisch zu einem Kunstlehrer in der aufstrebenden Industriestadt wurde. Seine Adresse in der Piccadilly 40 entwickelte sich zu einem Zentrum für angehende Künstler, die nach Anleitung suchten. Obwohl er durch Aufträge und Ausstellungen die Verbindung zu London aufrechterhielt (er stellte zwischen 1797 und 1801 elf Porträts an der Royal Academy aus), bot Manchester eine andere Art von künstlerischem Umfeld – eines, das weniger auf höfisches Patronat ausgerichtet war und statlich stärker mit dem wachsenden Bürgertum korrespondierte. Ormes Fähigkeit, sich an diese veränderten Umstände anzupassen, zeugt von seiner Vielseitigkeit und seinem Unternehmergeist.

Vermächtnis und historische Bedeutung

Daniel Ormes Beitrag zur britischen Kunstgeschichte liegt primär in seiner Rolle als versierter Stecher und Verleger, der eine Ära bedeutender militärischer und politischer Umbrüche dokumentierte. Er ist besonders für seine Stiche der Helden der Marine, wie Nelson und Howe, in Erinnerung geblieben – Bilder, die dazu beitrugen, die öffentliche Wahrnehmung dieser Persönlichkeiten während der Napoleonischen Kriege zu prägen. Bei seinem Werk ging es nicht bloß um die Vervielfältigung von Porträts; es ging darum, kraftvolle visuelle Narrative einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die zwei Gemälde, die er dem National Maritime Museum zur Verfügung stellte, stehen als Zeugnisse seines Talents und seiner dauerhaften Anziehungskraft. Auch wenn er vielleicht nicht so weit gefeiert wurde wie einige seiner Zeitgenossen, sorgten Ormes akribische Handwerkskunst und seine Hingabe zur historischen Genauigkeit dafür, dass seine Stiche eine vitale Rolle bei der Bewahrung und Förderung des kulturellen Gedächtnisses seiner Zeit spielten. Er stellt ein entscheidendes Bindeglied zwischen künstlerischem Können, königlichem Mäzenatentum und der aufstrebenden Druckgrafikkultur des 18. und 19. Jahrhunderts in Großbritannien dar – ein Vermächtnis, das durch die Erhaltung seiner Werke in Museen und Privatsammlungen bis heute nachwirkt.