Frühes Leben und Karriere
David Francis Barry war ein bedeutender Fotograf des amerikanischen Westens im 19. Jahrhundert, geboren am 6. März 1854 in Honeoye Falls, New York. Gemeinsam mit seiner Familie zog er nach Otsego, Wisconsin, und später nach Columbus, wo er einem umherziehenden Fotografen namens
Orlando Scott Goff assistierte. Im Jahr 1871 siedelte Goff nach Yankton im Dakota-Territorium um, und Barry schloss sich ihm 1878 als Lehrling an. Im Laufe der Zeit vertiefte sich ihre Partnerschaft, bis Barry zu einem versierten Fotografen mit ganz eigener Meisterschaft gereift war.
Das fotografische Vermächtnis
Zwischen 1878 und 1883 bereiste Barry die weiten Ebenen und hielt Fotografien von
berühmten Persönlichkeiten der Lakota fest, darunter
Sitting Bull, Rain-in-the-Face,
Gall (Phizzi) und
John Grass. Seine Arbeit brachte ihm unter den Lakota den Beinamen „der kleine Schattenfänger“ ein. Barrys Fotografien gelten heute als ein wesentlicher Bestandteil der amerikanischen Geschichte, da sie einen einzigartigen Einblick in das Leben der indigenen Gemeinschaften des 19. Jahrhunderts gewähren.
Privatleben und spätere Jahre
Barry heiratete am 27. März 1884 in Chicago
Margaret „Patty“ Young; das Paar blieb kinderlos. Nach seiner Rückkehr nach Wisconsin im Jahr 1890 betrieb Barry eine erfolgreiche Galerie in Superior, bis er am 6. März 1934 verstarb. Weitere Informationen über das Leben und Werk von David Francis Barry finden Sie unter
David Francis Barry oder auf
Wikipedia.
Bedeutende Werke und Sammlungen
Einige der bemerkenswertesten Arbeiten Barrys sind in den Sammlungen des
Rockwell Museum of Western Art und der
Städtischen Galerie im Lenbachhaus zu finden. Diese Museen präsentieren eine Vielfalt amerikanischer Western-Kunst, einschließlich Gemälden von
Franz Marc und
Alexej Georgewitsch von Jawlensky. Um mehr über diese Künstler und ihre Werke zu erfahren, besuchen Sie das
Rockwell Museum of Western Art oder die
Städtische Galerie im Lenbachhaus.