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Frank Stella

Kurzbiografie

  • Creative periods: mature period
  • Works on APS: 41
  • Vibe: minimalistisch
  • Also known as: Frank Philip Stella
  • Emotional tone: gelassen
  • Best occasions: akzentuierung
  • Movements: post-painterly abstraction
  • Born: 1936, Malden, Vereinigte Staaten von Amerika
  • Copyright status: Under copyright
  • Mehr Details anzeigen
  • Room fit: wohnbereich
  • Nationality: Vereinigte Staaten von Amerika
  • Gift suitability: other-none
  • Mediums: acryl auf leinwand
  • Museums on APS:
    • National Gallery of Australia
    • Chrysler Museum of Art
    • Chrysler Museum of Art
    • Chrysler Museum of Art
    • Chrysler Museum of Art
  • Top 3 works:
    • Hyena Stomp
    • Die Fahne Hoch!
    • Basra Gate III
  • Top-ranked work: Hyena Stomp
  • Art period: Moderne

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
In welchem Jahr wurde Frank Stella geboren?
Frage 2:
Welche Kunstrichtung prägte frühe Werke von Frank Stella maßgeblich?
Frage 3:
Was zeichnete Stellas 'Black Paintings' aus?
Frage 4:
Welches Material experimentierte Stella in seinen 'Aluminum Paintings'?

Frank Stella: Ein Pionier des Minimalismus und der postpainterly Abstraktion

  • Geboren: 12. Mai 1936, Malden, Massachusetts
  • Gestorben: 4. Mai 2024, New York City, U.S.A.
  • Nationalität: Amerikaner
  • Bekannt für: Maler, Grafiker, Bildhauer, Architekt
  • Stilrichtung: Minimalismus, Postpainterly Abstraktion

Frühes Leben und Ausbildung

  • Frank Philip Stella wurde in eine italienisch-amerikanische Familie der ersten Generation in Malden, Massachusetts, geboren. Sein Vater war Gynäkologe, und seine Mutter, Constance, verfolgte künstlerische Interessen, darunter Landschaftsmalerei.
  • Er besuchte die Phillips Academy in Andover, Massachusetts, wo er abstrakten Modernisten wie Josef Albers und Hans Hofmann begegnete.
  • Stella studierte Geschichte an der Princeton University, wo er Darby Bannard und Michael Fried kennenlernte, einflussreiche Persönlichkeiten, die seinen künstlerischen Werdegang prägten.
  • Frühe Besuche in New Yorker Galerien beeinflussten seine Entwicklung erheblich und setzten ihn dem abstrakten Expressionismus von Jackson Pollock und Franz Kline aus.
  • 1958 zog Stella nach seinem Abschluss an der Princeton University nach New York City, was einen entscheidenden Moment in seiner Karriere markierte.

Der Aufstieg des Minimalismus: Schwarze Gemälde und geformte Leinwände

  • Stella reagierte gegen die ausdrucksstarke Verwendung von Farbe, die im abstrakten Expressionismus vorherrschte, und suchte stattdessen "flachere" Oberflächen, die an Barnett Newmans Arbeit und Jasper Johns’ “Target”-Gemälde erinnerten.
  • Er erklärte berühmt, dass ein Gemälde eine "flache Oberfläche mit Farbe darauf – nichts weiter" sein sollte, wobei er die gegenständliche Qualität seiner Kunst betonte.
  • Sein früher Durchbruch gelang ihm mit den Schwarzen Gemälden (1959), die sich durch regelmäßige Farbstreifen auszeichneten, die von dünnen Streifen unbemalter Leinwand getrennt waren, wie z.B. Die Fahne Hoch! Der Bezug des Titels zu einer Nazi-Hymne löste Kontroversen aus, unterstrich aber Stellas bewusste Kühle und Ablehnung emotionalen Ausdrucks.
  • Stella begann mit der Experimentierung mit geformten Leinwänden – Formen, die nicht die traditionelle Rechteck- oder Quadratform aufweisen (L-, N-, U-, T-Formen) – wobei er Aluminium und Kupferfarbe in Werken verwendete, die seine schwarzen Gemälde mit größeren Farbpaletten widerspiegelten.
  • Die Serie der unregelmäßigen Polygone (1967) entwickelte dieses Konzept der geformten Leinwand weiter und sprengte die Grenzen des dargestellten Raums.

Erweiterung des Horizonts: Protractor-Serie, Grafiken und Relief

  • Stellas Protractor-Serie (1971) zeigte Bögen, die innerhalb quadratischer Rahmen angeordnet waren und Voll- und Halbkreise in konzentrischen Farbringen erzeugten, benannt nach kreisförmigen Städten, die er im Nahen Osten besuchte.
  • Er beschäftigte sich ab den mittleren 1960er Jahren intensiv mit der Grafikerstellung und nutzte Lithografie, Siebdruck, Radierung und Offsetlithografie, um abstrakte Drucke wie Quathlamba I (1968) zu erstellen.
  • 1967 entwarf Stella Bühnenbilder und Kostüme für die Tanzstück von Merce Cunningham, Scramble.
  • Das Museum of Modern Art präsentierte 1970 eine Retrospektive seiner Arbeit, was ihn zum jüngsten Künstler machte, der solch eine Ehre erhielt.
  • Stella führte in den 1970er Jahren Reliefs in seine Kunst ein und entwickelte sich hin zu einer "maximalistischen" Malerei mit skulpturalen Qualitäten. Dies umfasste die Einbeziehung von Collage-Elementen und die Verwendung von Aluminium als primärer Träger.

Spätere Werke und Vermächtnis

  • Im Laufe seiner Karriere wurde Stellas Stil zunehmend üppiger, geprägt von geschwungenen Formen, Neonfarben und kritzeligen Pinselstrichen – ein Wandel vom früheren Minimalismus hin zu einer barockeren Ästhetik.
  • Er erhielt den Auftrag von BMW, einen 3.0 CSL für das BMW Art Car Project im Jahr 1976 zu bemalen und passte dabei seinen Zeichenstil an die Form des Autos an.
  • Stellas Arbeit hatte einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung des Minimalismus und der Postpainterly Abstraktion und beeinflusste Generationen von Künstlern mit seinem Fokus auf formale Struktur, geometrische Abstraktion und eine Ablehnung traditioneller bildlicher Darstellung.
  • Er erhielt im Laufe seiner Karriere zahlreiche Auszeichnungen, darunter die National Medal of Arts im Jahr 2009 und den Lifetime Achievement Award in Contemporary Sculpture des International Sculpture Center im Jahr 2011.



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