Porträt von Gustaf Söderberg

Gustaf Söderberg: Katalog der 5 berühmtesten Gemälde

Aktualisiert im November 2026 · sortiert nach unserem Popularitätsindex (Suchanfragen, Aufrufe und Bestellungen für jedes Werk) · 5 Werke von Gustaf Söderberg in unserem Katalog

Zusammenfassung

Die Grotte von Posillipo, Neapel (1820) gilt als das berühmteste Gemälde von Gustaf Söderberg; es befindet sich im Metropolitan Museum of Art, New York. View over the Tiber to the Aventine, Rome (1820) und A Temple in Agrigento, Sicily belegen den zweiten und dritten Platz. Von den 5 im Katalog verzeichneten Werken von Gustaf Söderberg sind die 5 bekanntesten unten aufgeführt, jeweils mit Datum, dem Museum im Besitz und einer Anmerkung zum Werk.

1799 – 1875, Norrköping Meiste Werke: Nationalmuseum

Einträge 1 bis 10: die berühmtesten Gemälde von Gustaf Söderberg

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Die Grotte von Posillipo, Neapel (1820) von Gustaf Söderberg

Die Grotte von Posillipo, Neapel

1820 · Öl auf Papier · Metropolitan Museum of Art, New York

Die Grotte von Posillipo, Neapel ist eine Ölstudie des schwedischen Künstlers Gustaf Söderberg, die im Jahr 1820 entstand. Dieses Werk fängt einen ganz spezifischen geologischen und historischen Ort im Süden Italiens ein. Das Sujet ist ein fast eine halbe Meile langer Tunnel, der durch das felsige Kap geschlagen wurde, welches die Stadt Neapel von der Ortschaft Posillipo trennt. Dieser Durchgang reicht bis in das erste Jahrhundert zurück.

Gustaf Söderberg: in Museen vertreten

Die 2 Museen, in denen sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.

Museum Stadt Werke von Gustaf Söderberg Gemälde aus dieser Liste
Nationalmuseum, StockholmNationalmuseum Stockholm 4 View over the Tiber to the Aventine, Rome, A Temple in Agrigento, Sicily, Vesuvius Seen from St January Bridge, Naples
Metropolitan Museum of Art, New YorkMetropolitan Museum of Art New York 1 Die Grotte von Posillipo, Neapel

Jahresindex: die wichtigsten Gemälde von Gustaf Söderberg

Jeder datierte Eintrag von Gustaf Söderberg auf dieser Seite trägt das Datum 1820; die Werke sind nach Rangfolge aufgelistet.

Werke nach Jahr

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Häufig gestellte Fragen zu den Gemälden von Gustaf Söderberg

Was ist das bekannteste Werk von Gustaf Söderberg?Antwort anzeigen

Die Grotte von Posillipo, Neapel (1820), Metropolitan Museum of Art, New York. Die folgenden Einträge sind View over the Tiber to the Aventine, Rome (1820) und A Temple in Agrigento, Sicily.

Wie alt war Gustaf Söderberg im Jahr von Die Grotte von Posillipo, Neapel?Antwort anzeigen

21 Jahre: Gustaf Söderberg wurde in 1799 geboren und Die Grotte von Posillipo, Neapel datiert auf 1820.

Wie viele Werke von Gustaf Söderberg sind im Katalog verzeichnet?Antwort anzeigen

Der Katalog enthält 5 Werke von Gustaf Söderberg.

Wo befinden sich die Hauptwerke von Gustaf Söderberg?Antwort anzeigen

Vorwiegend in Nationalmuseum (Stockholm) und Metropolitan Museum of Art (New York). Die obige Museumstabelle zeigt die vollständige Verteilung.

In welcher Zeitspanne schuf Gustaf Söderberg seine bekanntesten Werke?Antwort anzeigen

In 1820: 2 von insgesamt 5 auf dieser Seite aufgeführten Werken stammen aus diesem Zeitraum, einschließlich Die Grotte von Posillipo, Neapel.

Welche Gemälde von Gustaf Söderberg befinden sich in der Sammlung des Nationalmuseum?Antwort anzeigen

View over the Tiber to the Aventine, Rome, A Temple in Agrigento, Sicily und Vesuvius Seen from St January Bridge, Naples gehören zu den 4 Werken auf dieser Seite in der Sammlung des Nationalmuseum, Stockholm.

Biografie von Gustaf Söderberg

Ein Leben zwischen Dienst und Skizze

Gustaf Söderberg führte ein Leben, das von der Dualität schwedischer Militärdisziplin und der stillen Beobachtung der natürlichen Welt geprägt war. Geboren in Norrköping, Östergötland, war er der Sohn des Bekleidungsherstellers Johan Söderberg und Agnes Arosenius. Während ihn sein beruflicher Weg durch die Ränge des Militärs führte, blieb sein Blick stets auf die Landschaften Europas gerichtet. Er wurde als militärischer Zeichner ausgebildet – eine Fertigkeit, die das präzise Fundament für seine späteren Erkundungen von Licht und Atmosphäre bildete.

Seine berufliche Laufbahn war von stetigem Aufstieg gekennzeichnet. Er diente als Adjutant beim Expeditionsgeneral der Armee in Stockholm und erreichte schließlich den Rang eines Colonels. Im Jahr 1827 bekleidete er die Position eines Ordinationsoffiziers für den Kronprinzen, und bis 1833 war er sogar Adjutant des Kronprinzen persönlich. Selbst inmitten dieser offiziellen Pflichten fanden seine künstlerischen Neigungen Ausdruck in lithografischen Arbeiten, insbesondere bei der Gestaltung von Plakaten für schwedische und norwegische Militäruniformen, die im Jahr 1828 fertiggestellt wurden.

Die Suche nach dem Licht

Söderberg nimmt einen besonderen Platz in der schwedischen Kunstgeschichte ein, da er als erster Maler seines Landes die Freilichtmalerei, das Pleinair-Malen, annahm. Dieser Wandel hin zum Malen im Freien war kein isolierter Impuls, sondern eine erlernte Technik. Er studierte unter dem französischen Landschaftsmaler Achille-Etna Michallon, dessen Einfluss ihm half, die starren Grenzen der Atelierarbeit zu überwinden. Seine Reisen boten die notwendige Leinwand für diesen neuen Ansatz.

Im Jahr 1819 reiste er nach Italien, und bis 1820 begannen seine Skizzen, die spezifischen Geometrien fremder Orte einzufangen. Während einer Reise durch Süditalien und Sizilien schuf er Studien wie Die Grotte von Posillipo, Neapel. Seine Zeit in Rom brachte ebenfalls Werke wie Häuser, Rom hervor, in denen er eine außergewöhnliche Disparität der Maßstäbe nutzte, um architektonische Fragmente vor dem Himmel darzustellen. Auf diese frühen Exkursionen folgten ein Aufenthalt in Paris im Jahr 1821 und eine Malreise durch Norwegen im Jahr 1824.

Späte Jahre und stille Beobachtungen

In den späteren Jahrzehnten seines Lebens bereiste Söderberg die verschiedenen Etappen Europas, während er gleichzeitig seine militärischen Verpflichtungen wahrnahm. Ab 1822 nahm er regelmäßig an den Ausstellungen der Akademie der Schönen Künste teil und machte seine Beobachtungen einem breiteren Publikum zugänglich. Nach seinem Rückzug aus dem Militärdienst im Jahr 1864 verbrachte er seine verbleibenden Jahre mit Reisen über den gesamten Kontinent.

Er verstarb 1875 in Stockholm. Sein Vermächtnis findet sich nicht in großen historischen Erzählungen, sondern in den akribischen Ölstudien auf Papier, die heute in Sammlungen wie dem Metropolitan Museum of Art zu finden sind. Diese Werke bewahren einen spezifischen Moment des Übergangs in der schwedischen Kunst; sie fangen das Licht von Neapel und die Strukturen Roms durch die Linse eines Mannes ein, der sowohl die Präzision eines Soldaten als auch die Sensibilität eines Zeichners verstand.