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Harold Dow Bugbee

1900 - 1963

Kurzbiografie

  • Art period: Moderne
  • Top-ranked work: The Rope Corral
  • Copyright status: Under copyright
  • Lifespan: 63 years
  • Died: 1963
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  • Top 3 works:
    • The Rope Corral
    • Untitled (Cowboys Herding Horses)
    • Untitled (Indians Herding Buffalo)
  • Nationality: Vereinigte Staaten von Amerika
  • Born: 1900, Lexington, Vereinigte Staaten von Amerika
  • Works on APS: 3
  • Museums on APS:
    • Panhandle-Plains Historisches Museum
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Harold Dow Bugbee war ein bedeutender amerikanischer Westernkünstler, Illustrator, Maler und Kurator des Panhandle-Plains Historical Museum in Canyon, Texas. Mit beachtlichem Erfolg strebte Bugbee danach, der prägende Künstler der Texas South Plains zu werden, ganz so wie sein Vorbild, Charles M. Russell aus Montana, der das Leben der nördlichen Great Plains in seinen Skizzen festhielt.
Bugbee wurde in Lexington, Massachusetts, als Sohn von Charles H. Bugbee und Grace L. Dow geboren. Im Jahr 1914 zog die Familie auf Anraten eines Cousins, des Viehzüchters T.S. Bugbee, in das Texas Panhandle und gründete eine Ranch in der Nähe von Clarendon, dem Sitz des Donley County östlich von Amarillo. Schon als Jugendlicher begann Bugbee, die vielfältigen Facetten des Ranchlebens zu skizzieren, in der Hoffnung, eine rasch verschwindende Lebensweise für die Nachwelt zu bewahren. Seine eigenen Erfahrungen verliehen seinen Werken einen tiefen Einblick in das Leben auf den Ranches des Panhandle. Nach seinem Abschluss an der Clarendon High School im Jahr 1917 und dem Besuch des damals methodistisch geprägten Clarendon College, das heute ein öffentliches Community College ist, schrieb er sich 1918 an der Texas A&M University in College Station ein.
Viele Sommer verbrachte Bugbee in der Kunstkolonie von Taos in New Mexico. Dort ermutigte ihn Bert Geer Phillips, die Cumming School of Art in Des Moines zu besuchen, um unter dem Porträtmaler Charles Atherton Cumming zu studelleren, der die Kunstabteilung an der University of Iowa in Iowa City etabliert hatte. In nur zwei Jahren schloss Bugbee das eigentlich vierjährige Studium an der Cumming School ab. Während seiner jährlichen Reisen nach Taos malte er gemeinsam mit Größen wie W. Herbert Dunton, Leon Gaspard, Frank Hoffman und Ralph Meyers. Oft zog es ihn zum Campen in die Rocky Mountains, um der Natur aus nächster Nähe begegnen zu können.
Im Jahr 1921 kehrte Bugbee nach Westtexas zurück. Sein früher Förderer war Ernest O. Thompson (1892–1966), ein Hotelbesitzer, ehemaliger Bürgermeister von Amarillo und später langjähriges Mitglied der Texas Railroad Commission. Thompson gab vierzehn Ölgemälde für den Longhorn Room seines prestigeträchtigen Hotels in Amarillo in Auftrag und unterstützte zudem Bugbees erste große Kunstausstellung. Im Jahr als autorisierte Thompson Bugbee, elf Wandgemälde für den Tascosa Room seines Herring Hotels zu malen. Bugbees Werke fanden sowohl bei Ranchbesitzern als auch bei Sammlern westlicher Kunst Anklang; zudem entwarf er Weihnachtskartenmotive, die internationale Verbreitung fanden.
Ab 1933 begann Bugbee, Tuschezeichnungen für Bücher und Zeitschriften wie Ranch Romances, Western Stories, Country Gentleman sowie Field and Stream zu erstellen, ebenso wie für historische Ausgaben lokaler Zeitungen. Er illustrierte Fachpublikationen wie das Shamrock und vierunddreißig Ausgaben der Panhandle-Plains Historical Review. Mit der Veröffentlichung der Biografie des legendären Viehzüchters Charles Goodnight, Charles Goodnight: Cowman and Plainsman, im Jahr 1936 begann eine dauerhafte Verbindung mit dem Westtexas-Historiker J. Evetts Haley. Er schuf zudem Illustrationen für Werke von Willie N. Lewis, S. Omar Barker, James R. Gober und Rufe O'Keefe. In dieser Ära stellte Bugbee seine Arbeiten in Clarendon und anderen texanischen Städten sowie in Kansas City, Chicago, Denver und New York City aus. Auch auf der jährlichen Tri-State Fair in Amarillo war er eine feste und beliebte Größe.
Im Jahr 1951 übernahm Bugbee die Position des Kunstkurators für die Panhandle-Plains Historical Society. Diese Teilzeitstelle, die er bis zu seinem Tod innehatte, ermöglichte es ihm, einen Großteil seiner Zeit der Malerei zu widmen. Ein weiterer Künstler, der in der Sammlung des Panhandle-Plains vertreten ist, ist der in Illinois geborene Frank Reaugh, dessen Szenen Bugbees Stil ähnelten. Bugbee verkaufte oder spendete mehr als 230 Gemälde, Zeichnungen und Drucke an das Museum der Gesellschaft in Canyon. Er vollendete zweiundzwanzig Wandgemälde über das Leben der Indianer und die Viehzucht für das Museum, von denen das bedeutendste The Cattleman (1934) ist, welches durch ein Stipendium des Federal Arts Project im Rahmen des New Deal ermöglicht wurde. Seine auf Holzpaneelen gemalte Szene des Texas-Viehtreibers R. B. Masterson hängt heute in der Texas Hall of State in Dallas.
Eines seiner Designs, das Longhorns und einen Cowboy beim Überqueren des Red River bei Doan's Crossing nördlich von Vernon zeigt, findet sich auf dem Trail Driver's Monument von 1931 in der Geisterstadt Doans wieder. Seit 1884 findet dort am ersten Samstag im Mai das „Doan’s May Picnic“ statt – ein Ereignis voller Tradition mit Barbecue und der Krönung eines Königs und einer Königin, zu dem Reiter jährlich aus Oklahoma anreisen.
Im Jahr 1942 wurde der damals einundvierzigjährige Bugbee zum Militärdienst eingezogen, musste jedoch aufgrund von Gesundheitsproblemen nach einem Jahr wieder entlassen werden. Im Jahr 1943 malte er drei Wandgemälde für das Amarillo Army Air Field; zwei dieser Werke befinden sich heute im National Museum of American Art, einem Teil der Smithsonian Institution.

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