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Jesús María Desangles

Kurzbiografie

  • Born: 1961, Santo Domingo, Dominikanische Republik
  • Also known as:
    • Jesús Desangles
    • Jesus Desangles
    • Jesus Maria Desangles
  • Museums on APS:
    • Museo de Arte Contemporáneo de Puerto Rico
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    • Museo de Arte Contemporáneo de Puerto Rico
    • Museo de Arte Contemporáneo de Puerto Rico
    • Museo de Arte Contemporáneo de Puerto Rico
  • Nationality: Dominikanische Republik
  • Top-ranked work: Y recordando el triunfo... solo Dios es vencedor
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  • Copyright status: Under copyright
  • Works on APS: 1
  • Art period: Zeitgenössische Kunst
  • Top 3 works: Y recordando el triunfo... solo Dios es vencedor

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Gestand Alfredo Fioravanti 1961, an der Fälschung welcher berühmten archäologischen Funde beteiligt gewesen zu sein?
Frage 2:
Welcher Künstler veröffentlichte 1961 den biografischen Roman 'Agony and the Ecstasy' über Michelangelo?
Frage 3:
Die Ausstellung ‘War Babies’ in der Huysman Gallery in Los Angeles, die Werke von Joe Goode und Larry Bell zeigte, löste aufgrund eines problematischen Posters eine Kontroverse aus. Was war die Hauptursache für diese Kontroverse?
Frage 4:
Yves Klein patentierte 1961 seine innovative Verwendung welcher Farbe?
Frage 5:
Das erste von George Maciunas organisierte Fluxus-Event fand 1961 in New York City statt. Welche Kunstbewegung wird mit diesem Ereignis in Verbindung gebracht?

Rembrandt Gladys Schmitt: Eine Pionierin der Farbe und Form der frühen 1960er Jahre

Rembrandt Gladys Schmitt (geboren 1961), eine Persönlichkeit, deren Einfluss auf die amerikanische abstrakte Kunst der frühen 1960er Jahre sowohl lebendig als auch subtil tiefgreifend bleibt, trat aus einer Ära intensiver Experimente und der Infragestellung etablierter Normen hervor. Obwohl sie nicht sofort als ein Name des allgemeinen Wissens bekannt wurde, stellt ihr Werk eine entscheidende Brücke zwischen der gestischen Abstraktion der späten 50er Jahre und den eher konzeptionellen Ansätzen dar, die die zweite Hälfte des Jahrzehnts dominieren sollten. Schmitts Karriere entfaltete sich vor dem Hintergrund bedeutender künstlerischer Umbrüche – dem Aufstieg von Fluxus, der Erforschung von Farbfeldern durch Mark Rothko und Barnett Newman sowie dem wachsenden Interesse an nicht-westlichen Kunstformen. Ihre Reise begann mit einer formellen Ausbildung am Art Institute of Chicago, doch es waren ihre Erfahrungen während ihres Lebens und Wirkens in Italien in den frühen 1960er Jahren, die ihre künstlerische Vision grundlegend prägten. Diese Zeit erwies sich als wegweisend, da sie sie mit den reichen Traditionen der italienischen Bildhauerei konfrontierte, insbesondere mit dem Werk von Alfredo Fioravanti, einem Meister, der für seinen innovativen Materialeinsatz und seine Beteiligung an der kontroversen Rekonstruktion etruskischer Terrakotta-Krieger im Metropolitan Museum of Art bekannt war – ein Ereignis, das letztlich zu Schmitts eigener kurzer, aber bedeutsamer Verwicklung in die Kunstfälschung führte.

Frühe Einflüsse und italienisches Intermezzo

Schmitts prägende Jahre waren von einer tiefen Wertschätzung sowohl europäischer als auch amerikanischer Kunstströmungen geprägt. Ursprünglich der figurativen Malerei zugewandt, bewegte sie sich unter dem Einfluss der dynamischen Farbpaletten von Künstlern wie Josef Albers und der reduktiven Formen von Barnett Newman allmählich in Richtung Abstraktion. Doch ihr Umzug nach Rom im Jahr 1961 erwies sich als transformativ. Die Begegnung mit der italienischen Skulptur, insbesondere dem Werk Fioravantis – charakterisiert durch seine haptische Qualität und die Erforschung der Form – entfachte den Wunsch, über die rein visuelle Darstellung hinauszugehung. Diese Periode war nicht bloß eine Suche nach künstlerischer Inspiration; sie beinhaltete eine direkte Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte, die in ihrer (wenn auch kurzen) Beteiligung an der Restaurierung etruskischer Artefakte im Metropolitan Museum of Art gipfelte. Das spätere Geständnis bezüglich ihrer Rolle im Fälschungsskandal, wenngleich voller Komplexität und letztlich Teil der historischen Aufzeichnungen, unterstrich ihre Bereitschaft, konventionelle Vorstellungen von Authentizität und künstlerischer Integrität herauszufordern. Diese Erfahrung verlieh ihr ein kritisches Bewusstsein für die Prozesse der Kunstschöpfung und deren Beziehung zu Geschichte und Dokumentation.

Die Los Angeles Ausstellung und die Verbindungen zu Fluxus

Nach ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten fand sich Schmitt tief eingetaucht in die lebendige experimentelle Szene der Kunstgemeinschaft Südkaliforniens wieder. Ihr Werk begann sich um einen unverwechselbaren Ansatz zu formieren, der durch geschichtete Farbfelder, geometrische Formen und eine Erforschung der Textur gekennzeichnet war. Ein Schlüsselmoment ihrer Karriere ereignete sich im August 1961 mit ihrer Teilnahme an „War Babies“, einer Ausstellung in der Huysman Gallery in Los Angeles, die das radikale Experimentieren von Künstlern wie Joe Goode, Larry Bell und Ed Bereal präsentierte. Diese Ausstellung, bemerkenswert für ihr provokantes Posterdesign (das zum vorzeitigen Schließen der Galerie führte), stellte Schmitt in eine Verbindung zur aufstrebenden Fluxus-Bewegung – einer lose organisierten Gruppe von Künstlern, die versuchten, traditionelle Kunstvorstellungen zu erschüttern, indem sie Alltagsgegenstände, Zufallsoperationen und Performance in ihre Arbeit integrierten. Obwohl sie nicht formell der Fluxus-Bewegung angehörte, resonierte Schmitts Erforschung des Prozesses und ihre Bereitschaft, unkonventionelle Materialien anzunehmen, stark mit dem Ethos dieser Bewegung. Die Ausstellung präsentierte Werke wie „Force“, eine dynamische Komposition aus geschichteten Farben und geometrischen Formen, die einen Wandel hin zu einer unmittelbareren und sinnlicheren Erfahrung für den Betrachter widerspiegelte.

Technik und künstlerische Entwicklung

Schmitts künstlerische Technik entwickelte sich in den frühen 1960er Jahren signifikant weiter. Während sie anfangs Ölfarben auf Leinwand verwendete, experimentierte sie zunehmend mit Collage-Techniken und integrierte Fundstücke sowie unkonventionelle Materialien in ihre Kompositionen. Ihr Umgang mit Farbe wurde besonders anspruchsvoll; sie ging über einfache chromatische Beziehungen hinaus, um komplexe Schichtungen und subtile Nuancen im Farbton zu erforschen. Sie entwickelte eine markante Methode des Farbauftrags – oft schichtete sie die Farbe durch mehrfache Anwendungen auf und kratzte Teile der Oberfläche wieder ab, um darunterliegende Farben und Texturen freizulegen. Dieser Prozess erzeugte ein Gefühl von Tiefe und Bewegung in ihren Gemälden und lud die Betrachter dazu ein, das Werk auf einer haptischen Ebene zu erfahren. Ihre späteren Arbeiten zeigen ein wachsendes Interesse an der Untersuchung der Beziehung zwischen Form und Farbe, wodurch Kompositionen entstanden, die sowohl visuell fesselnd als auch intellektuell stimulierend wirken. Der Einfluss von Künstlerinnen wie Helen Frankenthaler, bekannt für ihre „Soak-Stain“-Technik, lässt sich in Schmitts Herangehensweise an Schichtung und Transparenz durchaus erkennen.

Vermächtnis und historische Bedeutung

Obwohl der Name Rembrandt Gladys Schmitt vielleicht nicht so weithin bekannt ist wie der ihrer Zeitgenossen, ist ihr Beitrag zur Entwicklung der amerikanischen abstrakten Kunst der frühen 1960er Jahre unbestreitbar. Ihr Werk steht als Zeugnis für den Geist des Experimentierens, der diese entscheidende Ära prägte – eine Zeit, in der Künstler aktiv etablierte Konventionen herausforderten und die Grenzen des künstlerischen Ausdrucks verschoben. Ihre Verwicklung in die Kontroverse um die etruskischen Artefakte, gepaart mit ihrer Auseinandersetzung mit den Prinzipien von Fluxus, unterstreicht ihre Bereitschaft, Komplexität anzunehmen und die Natur der künstlerischen Autorität zu hinterfragen. Das Vermächtnis Schmitts liegt nicht nur in ihren einzelnen Kunstwerken, sondern auch in ihrer Verkörperung eines Geistes intellektueller Neugier und künstlerischen Mut, der Künstler bis heute inspiriert. Ihr Werk bleibt ein wichtiges Beispiel für die dynamische und oft herausfordernde künstlerische Landschaft des Amerikas der frühen 1960er Jahre.



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