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John Vachon

1914 - 1975

Kurzbiografie

  • Copyright status: Under copyright
  • Died: 1975
  • Top-ranked work: Jewish survivors registering at the employment service of the Central Committee of the Jews in Poland
  • Museums on APS:
    • American Jewish Joint Distribution Committee Archive
    • American Jewish Joint Distribution Committee Archive
    • American Jewish Joint Distribution Committee Archive
    • American Jewish Joint Distribution Committee Archive
    • American Jewish Joint Distribution Committee Archive
  • Born: 1914, Saint Paul, Vereinigte Staaten von Amerika
  • Top 3 works:
    • Jewish survivors registering at the employment service of the Central Committee of the Jews in Poland
    • “On to the West” reads the sign on the railroad car in which these Polish Jews were repatriated from the Asiatic region of the USSR
    • Repatriated Jews disembarking from train car
  • Mehr Details anzeigen
  • Lifespan: 61 years
  • Works on APS: 8
  • Art period: Moderne
  • Also known as: John Felix Vachon
  • Nationality: Vereinigte Staaten von Amerika

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
In welcher Rolle begann John Vachon seine Tätigkeit bei der Farm Security Administration (FSA)?
Frage 2:
Wie lässt sich Vachons fotografischer Stil am besten beschreiben?
Frage 3:
Welchen Abschluss erwarb Vachon, bevor er Fotograf wurde?
Frage 4:
In welchem Jahr erhielt John Vachon ein Guggenheim-Stipendium?
Frage 5:
Für welche Zeitschrift arbeitete John Vachon über fünfundzwanzig Jahre lang?

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geboren: John Felix Vachon wurde am 19. Mai 1914 in St. Paul, Minnesota geboren.
  • Familiärer Hintergrund: Er war der Sohn von Ann Marie (O'Hara) und Harry Parnell Vachon.
  • Ausbildung: Vachon absolvierte die Cretin High School (heute Cretin-Derham Hall High School). Anschließend erwarb er 1934 einen Bachelor-Abschluss von der University of St. Thomas, ehemals College of St. Thomas, und setzte sein Studium zwischen 1935 und 1936 an der Catholic University of America in Washington D.C. fort.

Karriere bei der Farm Security Administration (FSA)

  • Frühe Rolle: Im Jahr 1937 begann Vachon seine Karriere bei der Farm Security Administration als Hilfsbote. Ursprünglich hatte er nicht die Absicht, Fotograf zu werden.
  • Übergang zur Fotografie: Als er für die Pflege des FSA-Fotodokumentationsarchivs verantwortlich war, wuchs sein Interesse an der Fotografie. Durch Ermutigung von Ben Shahn und Anleitung durch Walker Evans und Arthur Rothstein begann er selbst zu fotografieren.
  • Dokumentarische Arbeit: Vachon wurde Mitglied des regulären FSA-Fotostabes und dokumentierte die Lebensbedingungen ländlicher Armut während der Weltwirtschaftskrise. Er reiste ausgiebig und fing bewegende Szenen in den Plains States, einschließlich Nebraska und Omaha, ein.
  • Fotografischer Stil: Seine Arbeit zeichnete sich durch eine ehrliche und unverfälschte Darstellung von Menschen und Orten aus, wobei er künstliche Verschönerungen vermied, die oft in der kommerziellen Fotografie zu finden sind.

Nachkriegskarriere und vielfältige Aufgaben

  • Office of War Information & Standard Oil: Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete Vachon als Fotograf für das Office of War Information (1942-1943) und anschließend für die Standard Oil Company of New Jersey (1943-1944).
  • Engagement in der Photo League: Nach seinem Dienst in der US-Armee im Jahr 1945 trat er der Photo League bei, wo er Buchbesprechungen für *Photo Notes* verfasste und an Ausstellungen teilnahm.
  • Internationale Aufträge: Zwischen 1945 und 1947 fotografierte Vachon New Jersey und Venezuela für Standard Oil sowie Polen für die United Nations Relief and Rehabilitation Administration.
  • Zeitschriftenarbeit: Er wurde Mitarbeiter der Zeitschrift *Life* (1947-1949) und arbeitete dann über fünfundzwanzig Jahre lang ab 1947 bei *Look* Magazine. Während seiner Zeit bei diesen Zeitschriften deckte er ein breites Themenspektrum ab.
  • Bemerkenswerte Aufträge: Im Jahr 1953 machte Vachon die ersten Fotos von Marilyn Monroe und Joe DiMaggio in der Nähe von Banff, Kanada.

Späteres Leben und Vermächtnis

  • Freiberufliche Tätigkeit & Guggenheim-Stipendium: Nach der Schließung des *Look* Magazine im Jahr 1971 wurde Vachon freiberuflicher Fotograf. Im Jahr 1973 erhielt er ein Guggenheim-Stipendium.
  • Lehrtätigkeit: Im Jahr 1975 war er Gastprofessor am Minneapolis Institute of Arts.
  • Tod: John Vachon starb am 20. April 1975 in New York City im Alter von 60 Jahren.
  • Familiäres Vermächtnis: Seine Tochter Christine Vachon ist eine prominente unabhängige Filmproduzentin.
  • Historische Bedeutung: John Vachons Werk wird für seine ehrliche und mitfühlende Darstellung des amerikanischen Lebens während der Depressionszeit und darüber hinaus anerkannt. Er hinterließ ein bedeutendes Werk dokumentarischer Fotografie, das bis heute studiert und geschätzt wird.



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