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László Mednyánszky

1852 - 1919

Kurzbiografie

  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Copyright status: Public domain
  • Nationality: Königreich Ungarn (heutige Slowakei)
  • Died: 1919
  • Top-ranked work: The man with cigar
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  • Works on APS: 3
  • Top 3 works:
    • The man with cigar
    • A view accross the valley
    • Mountain view
  • Lifespan: 67 years
  • Born: 1852, Bezkow, Königreich Ungarn (heutige Slowakei)
  • Museums on APS:
    • Tatra Galerie
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Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde László Mednyánszky geboren?
Frage 2:
Welcher Kunstrichtung ist László Mednyánszky am engsten verbunden?
Frage 3:
Was war ein häufiges Motiv in Mednyánszkys Gemälden?
Frage 4:
Wer beeinflusste Mednyánszky’s frühe künstlerische Entwicklung?

Frühes Leben und Hintergrund

  • Name: László Baron Mednyánszky von Mednye und Medgyes (auch Ladislaus Josephus Balthasar Eustachius Mednyánszky)
  • Geboren: 23. April 1852 in Beckó, Königreich Ungarn (heute Beckov, Slowakei)
  • Gestorben: 17. April 1919 in Wien
  • Familie: Geboren aus Eduárd Mednyánszky und Mária Anna Mednyánszky (geborene Szirmay), beide aus landbesitzenden Familien. Die Familie gehörte zum ungarischen Adel.
  • Ursprünge: Obwohl als ungarischer Künstler betrachtet, war seine Abstammung komplex, mit möglichen slowakischen, polnischen und französischen Wurzeln. Seine Muttersprache war Ungarisch.
  • Frühe Einflüsse: Verbrachte prägende Jahre im Schloss seines Großvaters, Baltazár Szirmay, in Nagyőr (Strážky), nahe Szepesbéla (Spisská Belá). Traf 1863 den österreichischen Künstler Thomas Ender, der seine frühen künstlerischen Bemühungen förderte.

Künstlerische Ausbildung und Entwicklung

  • Formale Bildung: Besuchte eine Grammatiksa in Késmárk (Kežmarok), bevor er von 1872 bis 1873 an der Akademie der Bildenden Künste in München studierte. Unzufrieden besuchte er anschließend die École des Beaux-Arts in Paris.
  • Mentorenschaft: Studierte unter Isidore Pils an der École des Beaux-Arts, bis zu Pils' Tod im Jahr 1875.
  • Unabhängige Praxis: Begann nach dem Verlassen der École eine unabhängige Tätigkeit von Montmartre aus.
  • Rückkehr nach Nagyőr: Kehrte nach 1877 nach Nagyőr (Strážky) zurück und setzte seine Malerei fort, wobei er Europa ausgiebig bereiste.
  • Künstlerischer Stil: War anfänglich vom Impressionismus beeinflusst, entwickelte aber einen einzigartigen Stil, der Elemente des Symbolismus und Jugendstils einbezog.

Hauptthemen und Werke

  • Themen: Stellte vorwiegend Szenen aus der Natur, Wetterbedingungen und das Leben einfacher Arbeiter dar, insbesondere aus seiner Heimatregion im Nordostungarn (heute Slowakei). Malte auch Porträts von Familie und Freunden und dokumentierte Soldaten während des Ersten Weltkriegs.
  • Wiederkehrende Motive: Die Karpaten, die Ungarische Tiefebene und der Volksglaube Oberungarns waren häufige Sujets.
  • Bemerkenswerte Werke: Obwohl es schwierig ist, eine umfassende Liste zu erstellen, da viele Werke zerstört wurden, sind seine Gemälde bekannt für ihre eindringlichen Darstellungen des Landlebens und der Landschaften. Sein Werk "Überall Fremder und doch nirgends Gast" spiegelt sein eigenes Gefühl der Entfremdung wider.

Historische Bedeutung und Vermächtnis

  • Enigmatische Figur: Mednyánszky gilt als enigmatische Figur in der ungarischen Kunstgeschichte, bekannt für seine zurückgezogene Natur und komplexe Persönlichkeit.
  • Sozialer Kommentar: Seine Gemälde boten oft einen ergreifenden Kommentar zum Leben einfacher Leute und den sozialen Bedingungen seiner Zeit.
  • Darstellung in Nationalgalerien: Seine Werke werden in der Slowakischen Nationalgalerie in Bratislava und der Ungarischen Nationalgalerie in Budapest ausgestellt, wodurch ihre Erhaltung und Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit gewährleistet ist.
  • Politische Beteiligung: Er versuchte, einen Verband gegen panslawische Agitatoren mit Béla Grünwald zu gründen, was seine politischen Ansichten demonstriert.

Späte Jahre und Tod

  • Erfahrung im Ersten Weltkrieg: War als Kriegskorrespondent an der österreichisch-ungarischen Front während des Ersten Weltkriegs tätig und dokumentierte den Konflikt in Galizien, Serbien und dem Südtirol.
  • Rückkehr nach Nagyőr: Kehrte 1918 zurück nach Nagyőr (Strážky), um sich von Kriegsverletzungen zu erholen.
  • Tod: Starb am 17. April 1919 in schlechter Gesundheit in Wien.



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