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Marie Bracquemond

1840 - 1916

Kurzbiografie

  • Top-ranked work: The Lady in White
  • Lifespan: 76 years
  • Museums on APS:
    • Musée de la Ville
    • Musée de la Ville
    • Musée de la Ville
    • Musée de la Ville
    • Musée de la Ville
  • Creative periods: mature period
  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Top 3 works:
    • The Lady in White
    • On the Terrace at Sèvres
    • Flower Vases in Sevres
  • Born: 1840, Argenton-en-Landunvez, Frankreich
  • Mehr Details anzeigen
  • Movements: impressionism
  • Nationality: Frankreich
  • Works on APS: 13
  • Also known as:
    • Marie Anne Caroline Quivoron
    • Marie Anne Caroline Bracquemond
  • Copyright status: Public domain
  • Died: 1916

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Marie Bracquemond geboren?
Frage 2:
Unter wessen Anleitung erhielt Marie Bracquemond zunächst künstlerische Ausbildung?
Frage 3:
Welche Kunstrichtung prägt hauptsächlich Marie Bracquemonds Werk?
Frage 4:
Was beeinflusste Marie Bracquemond stark in Bezug auf ihre Farbpalette?
Frage 5:
Welche Herausforderung hatte Marie Bracquemond bezüglich der Anerkennung ihrer künstlerischen Leistungen?

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geboren: Marie Anne Caroline Quivoron, 1. Dezember 1840 in Argenton-en-Landunvez, Bretagne, Frankreich
  • Gestorben: 17. Januar 1916
  • Frühes Leben geprägt von Instabilität aufgrund des Todes ihres Vaters und der anschließenden Heirat ihrer Mutter.
  • Erhielt ersten Kunstunterricht von M. Auguste Vassort, einem alten Maler, der Gemälde restaurierte.
  • Studierte unter Jean-Auguste-Dominique Ingres, einem bedeutenden neoklassischen Maler, erlangte wertvolle technische Fähigkeiten, erlebte aber auch seine Zweifel an den künstlerischen Fähigkeiten von Frauen.

Künstlerische Entwicklung und Impressionismus

  • Malte zunächst im akademischen Stil unter dem Einfluss von Ingres.
  • Verheiratete sich mit Félix Bracquemond, einem Grafiker, der sie japanischer Kunst (Japonisme) näherbrachte und sie ermutigte, neue Techniken zu erkunden.
  • Ab 1887 erfolgte eine deutliche Hinwendung zum Impressionismus unter dem Einfluss von Monet, Degas und insbesondere Paul Gauguin.
  • Umfarmte die en plein air Malerei, um flüchtige Momente und Lichteffekte in ihrem Garten in Sèvres festzuhalten.
  • Entwickelte eine lebendige Farbpalette, beeinflusst von Gauguins Rat, Farben zu intensivieren.

Hauptwerke und Stil

  • Bemerkenswerte Gemälde: "Félix Bracquemond in seinem Atelier" (1886), "Kind Pierre" (ungefundenes Datum), "Auf der Terrasse in Sèvres" (1880), "Die Dame in Weiß" (1880), "Nachmittagstee" (1887).
  • Stil: Gekennzeichnet durch lockere Pinselstriche, lebendige Farben und einen Fokus auf häusliche Szenen und Gartenansichten.
  • Ihre Gemälde stellen oft intime Momente des Familienlebens und die Schönheit der Natur dar.
  • Zeigte trotz ihres impressionistischen Stils einen sorgfältigen Ansatz bei der Komposition und plante Werke durch Skizzen und Zeichnungen.

Anerkennung und historische Bedeutung

  • Nahm an drei Impressionisten-Ausstellungen teil (1879, 1880, 1886).
  • Ihre Arbeit wurde zunächst von den Bemühungen ihres Mannes überschattet, ihre künstlerischen Leistungen herunterzuspielen.
  • Wurde im 20. Jahrhundert als bedeutende Figur der impressionistischen Bewegung wiederentdeckt, insbesondere durch Henri Focillons Anerkennung als eine von "les trois grandes dames" neben Cassatt und Morisot.
  • Steht für einen wichtigen Beitrag zur Darstellung von Frauen in der männerdominierten Kunstwelt des 19. Jahrhunderts.

Späteres Leben und Vermächtnis

  • Malte bis zu ihrem Tod im Jahr 1916 weiter, trotz ihres sich verschlechternden Gesundheitszustands.
  • Ihr Sohn, Pierre Bracquemond, schrieb eine Biographie über seine Eltern, die wertvolle Einblicke in ihr Leben und ihre künstlerische Zusammenarbeit bietet.
  • Obwohl weniger als 35 ihrer Werke derzeit lokalisiert und katalogisiert sind, wird ihr Vermächtnis als talentierte impressionistische Malerin zunehmend anerkannt und gefeiert.
  • Marries Bracquemonds Geschichte unterstreicht die Herausforderungen, denen sich Frauen in der Kunstwelt stellen mussten, um Anerkennung zu finden, und betont die Bedeutung, übersehene Figuren in der Kunstgeschichte wiederzuentdecken.



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