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Marie Egner

1850 - 1940

Kurzbiografie

  • Top 3 works:
    • In The Blossoming Bower
    • Flowering Tree above the Duck Pond
    • In the Pergola
  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Works on APS: 4
  • Lifespan: 90 years
  • Top-ranked work: In The Blossoming Bower
  • Mehr Details anzeigen
  • Born: 1850, Bad Radkersburg, Österreich
  • Died: 1940
  • Nationality: Österreich
  • Copyright status: Public domain

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo studierte Marie Egner mit Carl Jungheim?
Frage 2:
Mit welcher Kunstrichtung ist Marie Egner am engsten verbunden?
Frage 3:
Wo verbrachte Marie Egner ihre Sommeraufenthalte bei einem Kunstkolonie?
Frage 4:
Was führte dazu, dass Marie Egner sich vom öffentlichen Leben zurückzog?
Frage 5:
Wie wurde Marie Egner bekannt?

Marie Egner: Ein Leben im österreichischen Impressionismus

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geboren am 25. August 1850 in Bad Radkersburg, Österreich, zeigte Marie Egner schon früh eine Begabung für die Kunst.
  • Sie erhielt ihre ersten Zeichenunterrichte in Graz von Hermann von Königsbrunn.
  • Von 1872 bis 1875 studierte sie an der Düsseldorfer Kunstakademie unter Carl Jungheim, einer prägenden Erfahrung, die ihre künstlerische Grundlage festigte.

Künstlerische Entwicklung und Einflüsse

  • Im Jahr 1882 zog Egner nach Wien und lebte mit ihrer Mutter zusammen, während sie ihre künstlerischen Bestrebungen fortsetzte.
  • Ihre Sommeraufenthalte verbrachte sie im Kunstkolonie in Plankenberg Castle bei Neulengbach, wo sie bis 1887 unter Emil Jakob Schindler studierte. Diese Zeit beeinflusste ihren Stil maßgeblich.
  • Eine Studienreise nach England von 1887 bis 1889 erweiterte ihre künstlerischen Horizonte und ließ sie verschiedene Landschaften und Techniken kennenlernen.

Künstlerischer Stil und Themen

  • Egner ist vor allem für ihre Beiträge zum Impressionismus bekannt, insbesondere die österreichische Variante, den Stimmungsimpressionismus.
  • Ihre Gemälde zeigen oft lyrische Landschaften, zarte Blumen-Stillleben und intime Darstellungen des häuslichen Lebens.
  • Sie beherrschte das Festhalten atmosphärischer Effekte und subtiler Licht- und Farbnuancen und schuf so in ihren Werken eine Stimmung und Emotion.
  • Eine charakteristische Eigenschaft sind das diffundierte Licht und der realistische Detailgrad in ihren Blumenkompositionen.

Karriere und Ausstellungen

  • Egner hielt ihre erste Ausstellung im Wiener Künstlerhaus kurz nach ihrer Rückkehr aus England, was einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Karriere markierte.
  • Sie zeigte ihre Werke ausgiebig sowohl in Deutschland als auch in England und erlangte Anerkennung für ihre einzigartige künstlerische Vision.
  • Im Jahr 1893 nahm sie an der "Woman's Building" auf der Weltausstellung in Chicago teil, wo sie ihre Arbeiten international präsentierte.
  • Egner gründete eine Kunstschule für Frauen, musste diese jedoch 1910 aus gesundheitlichen Gründen schließen.

Spätere Jahre und Vermächtnis

  • Nach dem Ersten Weltkrieg trat sie der Österreichischen Vereinigung der Künstlerinnen bei (VBKÖ) und beteiligte sich aktiv an der künstlerischen Gemeinschaft.
  • Die VBKÖ veranstaltete im Jahr 1926 eine große Retrospektive ihrer Werke, die ihre Beiträge zur österreichischen Kunst würdigte.
  • In den 1930er Jahren führte zunehmende Sehschwäche zu ihrem Rückzug aus der Öffentlichkeit.
  • Sie starb am 31. März 1940 in Wien.
  • Ihre Werke wurden im Rahmen der Ausstellung City Of Women: Female artists in Vienna from 1900 to 1938 auf der Österreichischen Galerie Belvedere gezeigt, was ihre historische Bedeutung erneut bestätigte.

Historische Bedeutung

  • Marie Egner ist eine bedeutende Figur in der österreichischen Kunstgeschichte, insbesondere für ihre Rolle bei der Entwicklung und Förderung des Stimmungsimpressionismus.
  • Sie war eine Pionierin unter den Frauenkünstlern, die sich im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert durchsetzte, um eine erfolgreiche Karriere zu etablieren.
  • Ihre Gemälde geben wertvolle Einblicke in die österreichische Gesellschaft und Landschaft ihrer Zeit und fangen die Schönheit und Ruhe der Natur ein.



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