Georg Emmanuel Opitz Tauchen Sie ein in eine
Gefühl, nicht
eine Galerie.
Wählen Sie eine Stimmung und der Raum antwortet – das Licht kühlt oder erwärmt, die Atmosphäre verändert ihren Rhythmus, und nur jene Werke, die dieses Gefühl in sich tragen, treten aus der Dunkelheit hervor. Alles andere tritt in den Schatten zurück.
Georg Emmanuel Opitz
Der böhmische Visionär: Das Leben und die Kunst von George Emmanuel Opitz Im prachtvollen Wandteppich der europäischen Kunst des neunzehnten Jahrhunderts sind nur wenige Fäden so zart verwoben wie jene, die George Emmanuel Opitz hinterlassen hat. Geboren 1775 in der kulturell lebendigen Stadt Prag, entstammte Opitz einer Linie, die tief in intellektueller Neugier verwurzelt war. Sein Vater, Johann Ferdinand Opiz, war ein Mann der Liter
atur und ein Korrespondent des legendären Giacomo Casanova, was ein häusliches Umfeld schuf, in dem Kunst, Literatur und globale Verbindungen aufeinandertrafen. Diese frühe Berührung mit dem Puls des europäischen Geistes dürfte jene scharfen Beobachtungsgaben genährt haben, die später Opitz’ Karriere prägen sollten. Während seine formale Ausbildung an der Prager Akademie der Schönen Künste begann – wo er die disziplinierten Strukturen…