Giacomo Francesco Cipper Tauchen Sie ein in eine
Gefühl, nicht
eine Galerie.
Wählen Sie eine Stimmung und der Raum antwortet – das Licht kühlt oder erwärmt, die Atmosphäre verändert ihren Rhythmus, und nur jene Werke, die dieses Gefühl in sich tragen, treten aus der Dunkelheit hervor. Alles andere tritt in den Schatten zurück.
Giacomo Francesco Cipper
Das leuchtende Erbe von Il Todeschini In den lebendigen, schattendurchfluteten Korridoren der Spätbarockzeit fingen nur wenige Künstler das stille Drama des alltäglichen Daseins so ergreifend ein wie Giacomo Francesco Cipper. Seinen Zeitgenossen bekannt unter dem liebevollen Beinamen Il Todeschini, wurde dieser in Österreich geborene Meister zu einer prägenden Stimme der Mailänder Kunstszene. Geboren 1664 in Feldkirch, ist Cippers Weg
von den alpinen Ausläufern Österreichs bis hin zu den pulsierenden kulturellen Zentren der Lombardei und Venedigs ein Zeugnis des wandernden Geistes der Barockzeit. Während seine frühen Jahre noch etwas im Nebel der Geschichte verborgen bleiben, markierte seine Ankunft in Mailand um 1696 den Beginn einer produktiven Karriere, die der italienischen Landschaftsmalerei eine unauslöschliche Spur hinterlassen sollte. Cippers künstlerische…