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Pierre-Joseph Redouté

1759 - 1840

Kurzbiografie

  • Also known as: Pierre Joseph Redouté
  • Top-ranked work: Over cup white oak, or, Quercus macrocarpa
  • Art period: Frühe Neuzeit
  • Nationality: Belgien
  • Works on APS: 24
  • Top 3 works:
    • Over cup white oak, or, Quercus macrocarpa
    • Yucca Filamentosa, from Les Liliacees
    • Baccharis halimifolia
  • Museums on APS:
    • The Morton Arboretum
    • Huntington Kunstmuseum
    • Huntington Kunstmuseum
    • The Morton Arboretum
    • Huntington Kunstmuseum
  • Mehr Details anzeigen
  • Born: 1759, Saint-Hubert, Belgien
  • Copyright status: Public domain
  • Creative periods: mature period
  • Lifespan: 81 years
  • Topics explored:
    • botanical art
    • redouté style
    • 18th century
  • Died: 1840

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geboren: 10. Juli 1759 in Saint-Hubert, Belgien
  • Künstlerische Familie: Sein Vater und Großvater waren Maler; sein älterer Bruder war Bühnenbildner.
  • Frühe Karriere: Er verließ im Alter von 13 Jahren das Elternhaus, um als wandernder Maler zu arbeiten, wobei er Innendekorationen, Porträts und religiöse Aufträge ausführte.
  • Umzug nach Paris (1782): Er schloss sich seinem Bruder an, um Bühnenbilder für Theater in Paris zu malen.

Botanische Illustration und Mäzenatentum

  • Begegnung mit Botanikern: Er lernte Charles Louis L'Héritier de Brutelle und René Desfontaines kennen, die ihn in die Welt der botanischen Illustration einführten.
  • Mentorenschaft: Er studierte unter L'Héritier und Gerard van Spaendonck, wobei er Techniken der Präparation und den Umgang mit Aquarell meisterte.
  • Königliches Mäzenatentum: Er wurde Zeichner und Maler der Königin Marie Antoinette.
  • Mäzenatentum der Kaiserin Joséphine (1798): Er wurde der offizielle Künstler der Kaiserin Joséphine de Beauharnais im Château de Malmaison, was ihm Zugang zu einer riesigen Sammlung exotischer Pflanzen ermöglichte.
  • Lehrtätigkeit: Im Jahr 1809 unterrichtete er die Prinzessin Adélaïde von Orléans in der Malerei.

Hauptwerke und künstlerischer Stil

  • Les Liliacées (Die Lilien): Eine Buchreihe, die zwischen 1802 und 1816 veröffentlicht wurde und über 400 handkolorierte Tafeln zeigt, die lilienartige Pflanzen darstellen.
  • Les Roses (Die Rosen): Veröffentlicht zwischen 1817 und 1824, enthaltend fast 170 Tafeln, die verschiedene Rosensorten präsentieren.
  • Aquarelltechnik: Er meisterte die Aquarellmalerei durch akribische Pinselführung und subtile Schattierungen, um die zarte Schönheit der Blumen einzufangen.
  • Komposition: Oft stand eine einzelne Blüte im Zentrum des Fokus, umgeben von Blättern und Stielen.

Einflüsse und historische Bedeutung

    Flämische und niederländische Blumenmaler: Er gilt als bedeutender Erbe der Tradition von Brueghel, Ruysch, van Huysum und de Heem.
  • Jan van Huysum: In seiner frühen Karriere war er von den Werken dieses niederländischen Blumenmalers des 18. Jahrhunderts inspiriert.
  • „Raphael der Blumen“: Dieser Beiname wurde ihm aufgrund seines außergewöhnlichen Geschicks und seiner Kunstfertigkeit verliehen.
  • Vermächtnis: Er wird als einer der größten botanischen Illustratoren aller Zeiten angesehen, der nachfolgende Generationen von Künstlern beeinflusste. Seine Werke werden bis heute für ihre Präzision, Genauigkeit und Schönheit hoch geschätzt.

Späteres Leben und Tod

    Ernennung am Museum: Im Jahr 1822 wurde er zum Meister der Zeichnung für das Nationale Museum für Naturgeschichte ernannt.
  • Ehrenlegion: Er wurde 1825 zum Chevalier der Ehrenlegion ernannt.
  • Tod: Er starb plötzlich am 19. oder 20. Juni 1840 und wurde auf dem Friedhof Père Lachaise beigesetzt.



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