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Sawrey Gilpin

1733 - 1807

Kurzbiografie

  • Museums on APS:
    • New Walk Museum - Kunstgalerie
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  • Born: 1733, Carlisle, Vereinigtes Königreich
  • Art period: Frühe Neuzeit
  • Top-ranked work: Two greyhounds and a Mastif belonging to the Duke of Hamilton
  • Copyright status: Public domain
  • Mehr Details anzeigen
  • Lifespan: 74 years
  • Died: 1807
  • Top 3 works:
    • Two greyhounds and a Mastif belonging to the Duke of Hamilton
    • Horse Rider, in Walking Gait
    • Mares And Foals, Cattle And Sheep In Parkland
  • Nationality: Vereinigtes Königreich
  • Works on APS: 51

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wie wurde Sawrey Gilpin künstlerisch beeinflusst?
Frage 2:
Welche Rolle spielte William Gilpin bei Sawrey Gilpins künstlerischem Werdegang?
Frage 3:
In welchem Jahr wurde Sawrey Gilpin zum Mitglied der Royal Academy gewählt?
Frage 4:
Auf welchen künstlerischen Stil bezieht sich Sawrey Gilpins Werk hauptsächlich?
Frage 5:
Wer unterstützte Sawrey Gilpin bei seinen Landschaftsbildern?

Sawrey Gilpin (1733–1807): Der romantische Pferdemaler

Sawrey Gilpin, RA, steht als zentrale Figur in der britischen Tiermalerei des späten 18. Jahrhunderts und wird für seine meisterhaften Darstellungen von Pferden und Hunden gefeiert – Themen, die den Geist der Romantik einfangen. Geboren in Carlisle, Cumbria, im Jahr 1733, stammt er aus einer Familie, die tief verwurzelt ist in künstlerischer Tradition; sein Vater, John Bernard Gilpin, war ein Amateurkünstler, der eine Zeichenschule gründete und seinen Sohn frühzeitig seinem natürlichen Talent förderte. Frühe Einflüsse: Gilpins frühe Jahre wurden durch die Lehre von Samuel Scott im Covent Garden geprägt, wo er seine Fähigkeiten beim Zeichnen von Stadtansichten und dem Erfassen der Dynamik von Pferdekutschen perfektionierte. Diese erste Begegnung mit Tierbeobachtung und Darstellung hinterließ ihm eine lebenslange Faszination für dieses Gebiet. Sein Bruder William Gilpin – ein Geistlicher und ein einflussreicher Schriftsteller über malerische Landschaftsbilder – bot ihm unverzichtbare intellektuelle Unterstützung und ermutigte seine künstlerischen Bemühungen. Ihre gemeinsame Leidenschaft dafür, die Schönheit der Natur einzufangen, dürfte sicherlich Gilpins ästhetische Sensibilität geprägt haben. Gilpin wechselte schnell vom Zeichnen von Stadtlandschaften zum Spezialisieren auf Pferdemalerei und demonstrierte dabei außergewöhnliche Fähigkeiten, Bewegung und Emotion durch Farbe auszudrücken. Er erhielt Mäzenatentum von einflussreichen Persönlichkeiten wie Herzog Cumberland in Newmarket und Windsor Park und damit Zugang zu beeindruckenden Pferdeexemplaren – ein großer Vorteil für seine künstlerischen Aktivitäten. Seine Arbeit profitierte erheblich von Zusammenarbeiten mit anderen Künstlern wie George Barrett Sr., der bei Landschaftsbildern unterstützte, und John Zoffany & Philip Reinagle, deren Expertise Gilpins Fähigkeiten in der Porträtkunst ergänzte. Diese Partnerschaften sorgten dafür, dass eine vielfältige Auswahl künstlerischer Stile in seinem Œuvre eingegangen wurde. Königliche Akademie Anerkennung: Im Jahr 1768 wurde Gilpin zum Mitglied der Königlichen Akademie gewählt – ein angesehener Ehrentitel, der seine Position als einer der führenden Tiermaler Großbritanniens festigte und sein Erbe innerhalb der künstlerischen Gemeinschaft sicherstellte. Seine Gemälde zeichnen sich durch ihre Realismushaftigkeit, ihre kraftvolle Farbgebung und ihre meisterhafte Verwendung von Impasto Technik aus – ein Kennzeichen der Romantik. Er setzte seine künstlerische Tätigkeit fort und zeigte Bilder auf der Gesellschaft für Aquarellmalerei bis 1783. Besonders bekannt sind „Horses in a Thunderstorm“ und „Jason, A Bay Racehorse“, die klassische Pferdekunst darstellen und eine gewisse Ruhe ausstrahlen. Auch „A Study of a Black Dog“ beeindruckt durch seine Detailtreue und einfängt die Eleganz eines Echidna auf außergewöhnliche Weise. Gilpin war ein Pionier im Bereich des Kunstrechts und setzte sich für die Rechte von Künstlern ein – eine Vorreiterschaft, die sich mit den umfassenderen intellektuellen Strömungen seiner Zeit deckte. Sawrey Gilpin bleibt ein Beweis für die dauerhafte Kraft der Beobachtung und künstlerischer Fähigkeit, die Pracht und Emotion der Natur auszudrücken.



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