Porträt von Sofie Ribbing

Liste der 6 berühmtesten Gemälde von Sofie Ribbing

Aktualisiert im November 2026 · sortiert nach unserem Popularitätsindex (Suchanfragen, Aufrufe und Bestellungen für jedes Werk) · 6 Werke von Sofie Ribbing in unserem Katalog

Zusammenfassung

Das bekannteste Gemälde von Sofie Ribbing ist Studiehode (1860) in der Sammlung des National Museum of Art, Architecture and Design, Oslo. Die nächsten Einträge sind Self-portrait (1865) und Painting (1894). Der Katalog dokumentiert 6 Werke von Sofie Ribbing; die 6 unten aufgeführten Einträge sind die bekanntesten, nach Rangfolge sortiert mit Datum, Museum und Beschreibung.

1835 – 1894, Adelöv Meiste Werke: National Museum of Art, Architecture and Design

Sofie Ribbing: die 10 wichtigsten Gemälde

Sofie Ribbing: in Museen vertreten

Die 4 Museen, in denen sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.

Museum Stadt Werke von Sofie Ribbing Gemälde aus dieser Liste
National Museum of Art, Architecture and Design, OsloNational Museum of Art, Architecture and Design Oslo 3 Studiehode, Painting, Italiensk pike
Vasari-Korridor, FlorenzVasari-Korridor Florenz 1 Self-portrait
National Portrait Gallery of Sweden, SträngnäsNational Portrait Gallery of Sweden Strängnäs 1 Helena Roed (1843-1926), dansk, verksam i Sverige, författare, kulturskribent, g.m. professorn i estetik Carl Rupert Nyblom
Gothenburg Museum of Art, GöteborgGothenburg Museum of Art Göteborg 1 Boys drawing

Sofie Ribbing: Hauptwerke nach Jahr

Die zeitlich eingeordneten Werke von Sofie Ribbing auf dieser Seite reichen von 1860 bis 1894, ein Zeitraum von 35 Jahren, präsentiert Jahr für Jahr.

Werke nach Jahr

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Gemälde von Sofie Ribbing: Referenzfragen

Welches Gemälde von Sofie Ribbing ist am bekanntesten?Antwort anzeigen

Studiehode (1860), National Museum of Art, Architecture and Design, Oslo. Die folgenden Einträge sind Self-portrait (1865) und Painting (1894).

Wie alt war Sofie Ribbing, als Studiehode gemalt wurde?Antwort anzeigen

25 Jahre: Sofie Ribbing wurde in 1835 geboren und Studiehode datiert auf 1860.

Wie viele Werke von Sofie Ribbing sind dokumentiert?Antwort anzeigen

Der Katalog enthält 6 Werke von Sofie Ribbing, datiert zwischen 1860 und 1894.

In welchen Museen befinden sich die bekanntesten Gemälde von Sofie Ribbing?Antwort anzeigen

Vorwiegend in National Museum of Art, Architecture and Design (Oslo), Vasari-Korridor (Florenz) und National Portrait Gallery of Sweden (Strängnäs). Die obige Museumstabelle zeigt die vollständige Verteilung.

Welches sind die frühesten und die neuesten Werke von Sofie Ribbing in dieser Liste?Antwort anzeigen

Das früheste hier aufgeführte Werk datiert auf Studiehode (1860); das jüngste auf Painting (1894).

Welche Werke von Sofie Ribbing befinden sich in der Sammlung des National Museum of Art, Architecture and Design?Antwort anzeigen

Studiehode, Painting und Italiensk pike gehören zu den 3 Werken auf dieser Seite in der Sammlung des National Museum of Art, Architecture and Design, Oslo.

Sofie Ribbing: biografische Notizen

Ein Leben voller Bewegung und Licht

Das Södraholm-Anwesen in der Gemeinde Adelöv bildet den Ausgangspunkt von Sofie Amalia Ribbings Lebensgeschichte. Geboren im Jahr 1835 in schwedischem Adel, wurden ihre frühen Jahre vom Bråneryd-Gut nahe Jönköping geprägt. Ihr Vater, Per Arvid Ribbing, leitete das örtliche Bezirksgericht, während ihre Mutter, Karolina Augusta Ehrencrona, eine hochgestellte Abstammung in die Familie einbrachte. Diese aristokratische Erziehung verlieh ihr weit mehr als nur sozialen Status; sie ermöglichte ihr ein frühes Eintauchen in bedeutende Gemäldesammlungen, welche ihren sich entwickelnden künstlerischen Blick maßgeblich formten.

Im Jahr 1850 nahm ihre Laufbahn eine entscheidende Wendung. Die Königliche Schwedische Akademie der Schönen Künste in Stockholm wurde zu ihrem ersten Ort der formalen Ausbildung. Doch die Grenzen Schwedens waren für ihre Ambitionen zu eng gefasst. Sie zog zur Düsseldorfer Akademie, um unter der Anleitung von Karl Ferdinand Sohn zu lernen. Dieser Übergang markierte eine Abkehr von lokalen Traditionen hin zum einflussreichen Stil der Düsseldung Schule. Ihre künstlerische Bildung weitete sich über die Straßen von Paris aus, wo sie unter Jean-Baptiste-Ange Tissier arbeitete, bis hin nach Brüssel, wo sie bei Louis Gallait studierte.

Die Meisterschaft der Porträtkunst und Genremalerei

Ihr Pinsel fand seine besondere Stärke im Intimen und Häuslichen. Sie spezialisierte sich auf Porträts und Genreszenen, wobei sie oft Familien in ihren privaten Rückzugsorten einfing. Im Jahr 1864 entstand ein besonderer Moment der Schöpfung: Ritande Gossar, oder „Zeichnende Knaben“. Das Werk erlangte sofortige Anerkennung und wurde schließlich von der Kunstvereinigung in Göteborg für eine Rekordsumme erworben. Dieses Gemälde fand später seinen Platz im Europeana 280-Projekt, wodurch die schwedische Kunst einem breiteren europäischen Publikum präsentiert wurde.

Ihre technische Entwicklung folgte einem Pfad geografischer Expansion. Während sie durch Kopenhagen, London und Rom reiste, passten sich ihre Sujets dem Licht und den Menschen an, denen sie begegnete. Ihr Portfolio umfasst unter anderem:

  • Porträt von Helena Nyblom, aufbewahrt im Nationalmuseum in Stockholm.
  • Selbstporträt in den Uffizien, ein Spiegelbild ihrer Zeit in Italien.
  • Den övergivna, vollendet im Jahr 1869.
  • A Little Chicken Girl, aus dem Jahr 1888.

Eine europäische Präsenz

Die Landkarte ihres Lebens gleicht einer Abfolge von Atelierbesuchen und Ausstellungen. Im Jahr 1866 etablierte sie sich im Brüsseler Salon und nahm im selben Jahr an der Industrieeffizienz in Stockholm teil. Ihre Präsenz war in den 1870er Jahren in der Royal Academy in London spürbar, zudem stellte sie Werke in Kopenhagen und Amsterdam aus. Dies waren nicht bloß Reisen; es waren professionelle Engagements, die ihr Werk in die Hände bedeutender Institutionen brachten.

Ihre letzten Lebenskapitel entfalteten sich fernab ihrer schwedischen Geburtsstätte. Sie verbrachte Zeit in Rom und pflegte den Austausch mit Künstlerkolleginnen wie Agnes Börjesson. Ihr Ende fand sie im Jahr 1894 in Christiania, dem heutigen Oslo, während eines Aufenthalts in Norwegen. Ihr Vermächtnis bleibt fest in den ständigen Sammlungen der Uffizien, der Nationalgalerie Norwegens und des Nationalmuseums in Stockholm verankert.