Portrait of Dora Maar

Dora Maar: Catalogue of the 13 Most Famous Paintings

Updated Oktober 2026 · ranked by our popularity score (searches, visits and orders for each work) · 13 works by Dora Maar in our catalogue

Zusammenfassung

Pere Ubu (1936) is recorded as the most famous painting of Dora Maar; it is held by the Metropolitan Museum of Art, New York. Portrait de Frida Kahlo and Portrait of Picasso (1938) occupy the second and third entries. Of the 13 works by Dora Maar recorded in the catalogue, the 13 best known are listed below, each entry with its date, the holding museum and a note on the work.

1907 – 1997, 6. Arrondissement von Paris Surrealismus Most works: San Francisco Museum of Modern Art

Entries 1 to 10: the most famous Dora Maar paintings

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Pere Ubu (1936) by Dora Maar

Pere Ubu

1936 · Giclée-Druck · Metropolitan Museum of Art, New York

Dora Maars „Pere Ubu“, geschaffen im Jahr 1936, ist weit mehr als nur ein Porträt; es ist ein beunruhigender Eintauchen in das Unterbewusstsein, ein akribisch ausgearbeitetes Tableau aus urzeitlicher Angst und verzerrter Menschlichkeit. Dieses fesselnde Bild, in strengem Monochrom mit einem dramatischen Zusammenspiel von Licht und Schatten gerendert, fängt die Essenz des Surrealismus in seiner kraftvollsten Form ein – eine bewusste Störung der Realität, die darauf abzielt, tiefgreifende emotionale Reaktionen…

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Doppelporträt (1935) by Dora Maar

Doppelporträt

1935 · Silbergelatineabzug · San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco

Das Doppelporträt ist ein surrealistischer Gelatinesilberabzug, geschaffen von der Künstlerin Dora Maar. Dieser fotografische Druck entstand während der experimentellen Phase der Künstlerin in der Mitte der 1930er Jahre, genauer gesagt um das Jahr 1935.

Dora Maar, further entries: 11 to 13

Dora Maar: holding museums

The 3 museums that hold the most of the paintings on this page.

Museum City Works by Dora Maar Paintings from this list
San Francisco Museum of Modern Art, San FranciscoSan Francisco Museum of Modern Art San Francisco 2 Untitled, Doppelporträt
Metropolitan Museum of Art, New YorkMetropolitan Museum of Art New York 1 Pere Ubu
Israel Museum, JerusalemIsrael Museum Jerusalem 1 Portrait of Picasso

Decade index: the principal Dora Maar painting of each

Works per decade

Select a decade to display its principal painting.

Questions frequently consulted on Dora Maar's paintings

What is the best-known work of Dora Maar?Display the answer

Pere Ubu (1936), Metropolitan Museum of Art, New York. The following entries are Portrait de Frida Kahlo and Portrait of Picasso (1938).

How old was Dora Maar in the year of Pere Ubu?Display the answer

29 years: Dora Maar was born in 1907 and Pere Ubu is dated 1936.

What are the ten best-known works by Dora Maar?Display the answer

Pere Ubu, Portrait de Frida Kahlo, Portrait of Picasso, Untitled, The years lie in wait for you, Doppelporträt, Untitled (Hand-Shell), The Pretender, Monster on the Beach and Cavalier. The list above records the date and holding museum of each.

How many works by Dora Maar does the catalogue record?Display the answer

The catalogue records 13 works by Dora Maar, dated between 1934 and 1960.

Where are the principal works of Dora Maar held?Display the answer

Principally in San Francisco Museum of Modern Art (San Francisco), Metropolitan Museum of Art (New York) and Israel Museum (Jerusalem). The museum table above gives the full distribution.

During which period did Dora Maar produce the best-known works?Display the answer

In 1930s: 9 of the 13 works listed on this page are dated to that period, including Pere Ubu.

What are the earliest and latest best-known works by Dora Maar?Display the answer

The earliest dated work listed here is Untitled (Hand-Shell) (1934); the latest is Untitled Landscape (1960).

To which art movement is Dora Maar attributed?Display the answer

Surrealismus, as documented by the works on this page.

Which paintings by Dora Maar does the San Francisco Museum of Modern Art hold?Display the answer

Untitled and Doppelporträt are among the 2 works on this page in the collection of the San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco.

Biography of Dora Maar

Dora Maar: Eine surrealistische Visionärin und politische Zeugin

Dora Maar (Henriette Theodora Markovitch, 1907-1997) bleibt eine faszinierende Figur in den Annalen des 20. Jahrhunderts – eine Fotografin, Malerin und Intellektuelle, deren Leben untrennbar mit den turbulenten Strömungen des Surrealismus, politischer Aktivität und der leidenschaftlichen Intensität ihrer Beziehung zu Pablo Picasso verflocht war. Oft von der Brillanz ihres Kollegen überschattet, verdient Maar’s einzigartiges Œuvre, das durch psychologische Tiefe, soziale Kritik und einen überraschend unkonventionellen Ansatz sowohl in der Fotografie als auch in der Malerei geprägt ist, eine viel größere Anerkennung. Ihre Geschichte ist nicht nur die einer Muse; sie ist die einer Künstlerin, die inmitten einer Welt kämpfend mit Krieg, Revolution und den sich wandelnden Landschaften des künstlerischen Ausdrucks ihren eigenen Weg bahnte.

Frühes Leben und künstlerische Anfänge: Geboren in Paris als Tochter eines kroatischen Architekten und einer französischen Mutter, verbrachte Maar ihre frühen Jahre in Buenos Aires. Ihre künstlerische Reise begann formal an der École de Beaux-Arts und der Académie Julian in Paris, wo sie ihre Fähigkeiten in der Malerei verfeinerte, bevor sie sich der Fotografie zuwandte. Ihre anfänglichen Arbeiten konzentrierten sich auf kommerzielle Aufträge für Modemagazine und Werbekampagnen – eine entscheidende Grundlage für ihre späteren Erkundungen von Form und Komposition.

Zusammenarbeit mit Kéfer und Cartier-Bresson: Ein Wendepunkt ereignete sich 1930, als sie sich mit Pierre Kéfer verbündete und gemeinsam ein Atelier gründeten, das zu einem Zentrum für künstlerische Experimente wurde. Diese Zusammenarbeit erstreckte sich auf den einflussreichen Fotografen Brassaï, mit dem sie die Dunkelkammer teilten und dessen Techniken assimilierten sowie ihren eigenen unverwechselbaren Stil entwickelten.

Die Surrealistenjahre: Politik, Fotografie und Picassos Einfluss

Maar’s Beteiligung am Surrealismus war tiefgreifend – über bloße ästhetische Affinität hinausgehend, umfasste sie eine tiefe Auseinandersetzung mit seinen politischen Idealen. Nach ihrer Einführung bei Pablo Picasso im Jahr 1935 wurde sie intensiv in deren Kreis involviert und engagierte sich für linke Gruppen wie “masses” und die Union der Intellektuellen gegen den Faschismus – ein Ausdruck ihres Engagements für soziale Gerechtigkeit, das sich durch vieles von ihrem Werk zog. Diese Zeit markierte einen bedeutenden Wandel in ihrer künstlerischen Praxis, beeinflusst sowohl von Picassos Mentorschaft als auch von ihren eigenen sich entwickelnden Sensibilitäten.

Politische Aktivität: Ihre Teilnahme an Demonstrationen, Versammlungen und die Unterzeichnung von Manifesten wie ‘When Surrealists Were Right’ zeigten ihr unerschütterliches Engagement für antifaschistische Ziele. Sie dokumentierte die sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Großen Depression durch ihre Fotografie und bot eine scharfe, realistische Darstellung von Armut und Auswanderung.

Die Picasso-Beziehung: Ihre Beziehung zu Picasso war komplex und transformativ. Er erkannte ihre einzigartige Perspektive und integrierte ihren Einfluss in seine Arbeit, insbesondere in *Guernica*, wo ihre fotografische Dokumentation eine entscheidende Rolle spielte. Maar selbst räumte jedoch ein, dass Picassos Porträts oft ihre wahre Identität verschleierten und sagten: „Alle seine Porträts von mir sind Lügen. Sie sind alle Picassos. Nicht eines ist Dora Maar.“

Fotografische Innovationen: Während dieser Zeit experimentierte Maar mit fotografischen Techniken, überschritt die Grenzen des Mediums durch Photomontage und erkundete Themen wie Psychologie, Träume und innere Zustände. Ihre Arbeit in der Dunkelkammer war besonders innovativ und nutzte unkonventionelle Methoden, um verstörend-eindringliche Bilder zu schaffen.

Ein fotografisches Erbe: Porträts, Mode und sozialer Kommentar

Maar’s fotografisches Œuvre erstreckte sich über eine vielfältige Palette von Themen – von glamourösen Modesshootings bis hin zu eindringlichen Darstellungen sozialer Unruhen. Ihre Porträts sind besonders bemerkenswert – geprägt von psychologischer Intensität, fragmentierten Formen und oft verstörenden Blicken. Sie besaß die Fähigkeit, den Kern ihrer Sujets einzufangen und sowohl ihre Schönheit als auch ihre Verletzlichkeit zu offenbaren.

Ikonische Porträts: Zu ihren bekanntesten Fotografien gehören Porträts von Jacqueline Lamba (Picassos Frau), André Breton und natürlich Pablo Picasso selbst. Diese Bilder sind nicht nur Darstellungen des Aussehens, sondern vielmehr Erkundungen der Persönlichkeit und des inneren Lebens.

Mode und Werbung: Ihre Arbeit in der Modeindustrie zeigte ein scharfes Auge für Komposition und ein Verständnis ästhetischer Prinzipien, während ihre Dokumentaraufnahmen die Realitäten von Armut und sozialer Ungleichheit während der Großen Depression festhielten.

Der Einfluss von ‘Die Weigerin’: Picassos ikonisches Werk *Die Weigerin*, inspiriert von Maar’s eigener emotionaler Verfassung, steht als Zeugnis für den tiefgreifenden Einfluss, den sie auf seine künstlerische Vision hatte.

Jenseits von Picasso: Ein bleibendes künstlerisches Vermächtnis

Während sie oft hauptsächlich als Picassos Muse und Geliebte in Erinnerung bleibt, ist Maar’s künstlerisches Erbe weit über diese Beziehung hinausgreifend. Ihre bahnbrechende Arbeit in der Fotografie – insbesondere ihre Erkundungen psychologischer Themen und unkonventioneller Techniken – etablierte sie als eine bedeutende Figur innerhalb des Surrealismus. Ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit und politische Aktivität bereicherte ihr Werk zusätzlich mit einem kraftvollen Sinn für Empathie und kritisches Bewusstsein. Heute resonieren Maar’s Fotografien weiterhin mit Betrachtern und bieten einen Einblick in ein komplexes und faszinierendes Leben – ein Zeugnis einer Künstlerin, die Erwartungen herausforderte und eine unvergessliche Spur auf der Welt der Kunst hinterließ.

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