Portrait of Nikolai Tarkoff

Nikolai Tarkoff: The 42 Most Famous Paintings, Documented

Updated Oktober 2026 · ranked by our popularity score (searches, visits and orders for each work) · 42 works by Nikolai Tarkoff in our catalogue

Zusammenfassung

According to this ranking, Madame Tarkhoff mit ihren zwei Kindern Jean und Boris (1907) is the most famous painting by Nikolai Tarkoff. It is followed by Madame Tarkhoff and Her Child (1906) and La Place du Maine, Paris. This list draws on the 42 works by Nikolai Tarkoff in the catalogue and records the 42 most famous, with date, holding museum and description for each entry.

1871 – 1930, Moskau Post-impressionism

Nikolai Tarkoff: top 10 entries of the list

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Madame Tarkhoff mit ihren zwei Kindern Jean und Boris (1907) by Nikolai Tarkoff

Madame Tarkhoff mit ihren zwei Kindern Jean und Boris

1907 · Ölfarbe

Die Komposition konzentriert sich auf eine Frau, die in den Geborgenheiten eines Bettes ruht. Sie ist am linken Bildrand positioniert, wobei ihr Körper so geneigt ist, dass sie Platz für zwei Kinder schafft. Ein Kind befindet sich eher zentral und scheint wach zu sein, während das zweite Kind auf der rechten Seite des Bettes in tiefem Schlaf liegt. Die Hand der Frau ist im unteren Teil der Szene sichtbar und…

Nikolai Tarkoff: list continued, 11 to 42

Nikolai Tarkoff by decade: the most famous painting of each

Works per decade

Select a decade to display its principal painting.

Nikolai Tarkoff: questions and documented answers

Which Nikolai Tarkoff painting heads the list of most famous works?Display the answer

Madame Tarkhoff mit ihren zwei Kindern Jean und Boris (1907). The following entries are Madame Tarkhoff and Her Child (1906) and La Place du Maine, Paris.

What age had Nikolai Tarkoff reached when Madame Tarkhoff mit ihren zwei Kindern Jean und Boris was painted?Display the answer

36 years: Nikolai Tarkoff was born in 1871 and Madame Tarkhoff mit ihren zwei Kindern Jean und Boris is dated 1907.

Which works make up the top 10 of Nikolai Tarkoff?Display the answer

Madame Tarkhoff mit ihren zwei Kindern Jean und Boris, Madame Tarkhoff and Her Child, La Place du Maine, Paris, Merry Go Round in Montmarnasse, Goats in the Sunshine, Motherhood, The Kiss, Street Carnival, Paris, Faubourg Saint Antoine and Fair. The list above records the date and holding museum of each.

How many works by Nikolai Tarkoff are recorded?Display the answer

The catalogue records 42 works by Nikolai Tarkoff, dated between 1899 and 1912.

When were the most famous works of Nikolai Tarkoff painted?Display the answer

In 1900s: 21 of the 42 works listed on this page are dated to that period, including Madame Tarkhoff mit ihren zwei Kindern Jean und Boris.

Which dated works by Nikolai Tarkoff are the earliest and the latest here?Display the answer

The earliest dated work listed here is Landscape with Houses (1899); the latest is Landscape with Trees, Flowers and Peasant with Plough (1912).

Which art movement does Nikolai Tarkoff represent?Display the answer

Post-impressionism, as documented by the works on this page.

Where can reproductions of Nikolai Tarkoff's paintings be obtained?Display the answer

Yes. Each work listed on this page can be ordered from its own entry as a hand-painted oil reproduction or a fine art print, in a size of your choice.

Nikolai Tarkoff: life and work

Frühes Leben und künstlerisches Erwachen

Nikolai Tarkoff, geboren am 20. Januar 1871 in Moskau, entstammte einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie – ein Hintergrund, der ihn anfangs eher dem Handel als der Leinwand zuzuweisen schien. Doch der junge Tarkoff besaß eine angeborene künstlerische Neigung, die als „glühendes Verlangen, Maler zu werden“ beschrieben wurde. Seine Kindheit war von Tragödien geprägt; er verlor seine Mutter im Alter von drei Jahren und acht Jahre später seinen Vater – Erfahrungen, die vielleicht jene Sensibilität förderten, die sich in seinem späteren Werk widerspiegelt. Trotz dieses frühen Verlustes hielt seine Leidenschaft für die Kunst an, auch wenn sie zunächst auf Widerstand in seiner Familie stieß, die konventionellere Lebenswege bevorzugte. Nach einer kurzen Zeit militärischer Verpflichtungen fand er Arbeit bei der Brest-Litowsk Eisenbahn – eine Phase des Aufschubs, bevor er sich endgültig seiner künstlerischen Berufung widmete. Im Jahr 1894 wagte er mutig den Zugang zur Schule für Malerei, Bildhauerei und Architektur in Moskau, wurde jedoch aufgrund seines als „revolutionär“ wahrgenommenen Temperaments abgelehnt. Diese Zurückweisung entmutigte ihn nicht; stattdessen trieb sie ihn 1897 in das Atelier von Konstantin Korowin, wo er innerhalb der lebendigen Moskauer Kunstkreise Mentorenschaft fand.

Pariser Einflüsse und die Hinwendung zum Postimpressionismus

Die späten 1890er Jahre markierten einen entscheidenden Wendepunkt, als Tarkoff nach Paris reiste, eine Stadt, die bereits von avantgardistischer Energie pulsierte. Er ließ sich zunächst in München nieder, bevor er im November 1898 dauerhaft in die französische Hauptstadt zog. Paris bot ihm nicht nur einen Tapetenwechsel, sondern ein Eintauchen in eine Welt voller künstlerischer Innovationen. Obwohl er an der Académie Julian unter Jean-Paul Laurens eingeschrieben war, führte ihn sein unabhängiger Geist bald weg von strengen akademischen Zwängen. Er studierte auch bei Luc-Olivier Merson, doch es waren die Werke von Van Gogh, Gauguin und Cézanne, die seine künstlerische Entwicklung wahrhaft entfachten. Diese Meister offenbarten „verborgene Talente“ und ebneten den Weg für einen neuen Stil Tarkoffs – geprägt durch ausdrucksstarke Pinselstriche, kühne Farbpaletten und die Erforschung subjektiver Erfahrungen. Er sog die Lehren des Impressionismus schnell in sich auf, ging jedoch über dessen rein optische Anliegen hinaus und wählte einen emotional aufgeladenen Ansatz, der seine postimpressionistische Identität definieren sollte.

Themen und Techniken: Das Einfangen von Licht und Emotion

Das Œuvre von Tarkoff ist bemerkenswert vielfältig und umfasst Landschaften, Genreszenen, Stillleben und Porträts. Bestimmte Themen treten jedoch immer wieder hervor – das geschäftige Leben in Paris, die Ruhe ländlicher Gegenden und intime Momente familiärer Verbundenheit. Seine Pariser Gemälde fangen die Energie der Boulevards, Karnevalszüge und Kutschenrennen ein, während seine späteren Werke ein sesshaftes Leben in Orsay widerspiegelung, wo er ab 1911 mit seiner Familie lebte. Er beherrschte den Einsatz der Ölmalerei meisterhaft, um nicht nur die visuelle Realität, sondern auch Atmosphäre und Gefühl zu vermitteln. Strukturierter Pinselstrich wurde zu einem Markenzeichen seines Stils und schuf Oberflächen, die vor Licht und Bewegung schimmerten. Er stellte Szenen nicht bloß dar; er übersetzte Emotionen auf die Leinwand. Ebenso bedeutsam war sein Umgang mit der Farbe – lebendige Töne wurden oft nebeneinandergestellt, um dynamische Kontraste zu erzeugen und spezifische Stimmungen heraufzubeschwören. Werke wie „Ziegen im Sonnenschein“ verdeutlichen diesen Ansatz und zeigen eine ländliche Idylle, die in warmes Licht getaucht und von einem Gefühl des Friedens durchdrungen ist. „Meine Familie“, gemalt während seiner russisch-postimpressionistischen Periode, offenbart eine herzerwärmende Zärtlichkeit durch seinen ausdrucksstarken Stil und seine sorgfältige Liebe zum Detail.

Anerkennung und Vermächtnis

Nikolai Tarkoff erlangte zu Lebzeiten beträchtliche Anerkennung und nahm an zahlreichen Ausstellungen in ganz Europa teil. Sein Werk sprach ein Publikum an, das seine einzigartige Mischung aus impressionistischen Techniken und postimpressionistischer Sensibilität schätzte. Er stellte auf der „La Libre Esthétique“ in Paris aus und präsentierte dort Stücke wie „Un Jour de neige“ und „Notre-Dame“ neben anderen bedeutenden Künstlern. Obwohl er nicht so weitläufig gefeiert wurde wie einige seiner Zeitgenossen, ziehen Tarkoffs Gemälde die Betrachter bis heute mit ihrer evokativen Kraft und emotionalen Tiefe in ihren Bann. Sein Werk ist in verschiedenen Sammlungen vertreten, darunter das Musée du Petit Palais, was sicherstellt, dass seine künstlerische Vision für künftige Generationen fortbesteht. Er steht als Zeugnis für die beständige Anziehungskraft des Postimpressionismus – eines Stils, der die subjektive Erfahrung priorisierte und den Weg für moderne Kunstbewegungen ebnete. Seine Fähigkeit, stille Momente und natürliche Schönheit durch eine einzigartige künstlerische Linse einzufangen, festigt seinen Platz im reichen Gefüge des Expressionismus des frühen 20. Jahrhunderts und bietet einen fesselnden Einblick in das Herz und die Seele eines Künstlers, der tief mit der Welt um ihn herum und den Emotionen in seinem Inneren verbunden war.

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