Perceval
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Perceval
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A Monument to Pastoral Paradox
In the realm of contemporary sculpture, few works command attention with such a unique blend of nostalgic charm and provocative depth as Sarah Lucas’s Perceval. At first glance, this life-size bronze masterpiece presents a scene of majestic stability; a powerful Clydesdale horse and its accompanying cart stand as a monumental tribute to the pastoral traditions of the British countryside. However, beneath its stately exterior lies a complex dialogue between the familiar and the subversive. Lucas, a prominent figure of the 1990s Young British Artists movement, masterfully utilizes the scale of this piece to transform what was once a humble china ornament—the kind found on mantelpieces decades ago—into an imposing public spectacle. The sculpture breathes life into the concept of "Englishness," offering a sense of stolid reliability that is simultaneously unthreatening and deeply layered with cultural meaning.
The technical execution of Perceval is a study in deliberate material contrast, making it an extraordinary subject for those who appreciate the interplay of textures in fine art. The horse itself is cast in bronze, featuring a rich, meticulously worked patina that captures the light and suggests both the strength of the beast and the smooth finish of traditional decorative arts. This polished elegance is intentionally disrupted by the presence of the cart, which houses two large, cast concrete marrows. These giant vegetables, rendered in rugged cement, introduce a gritty, contingent quality to the work. The juxtaposition of the refined bronze against the coarse, heavy concrete creates a tactile tension that prevents the piece from slipping into mere kitsch, instead elevating it to a sophisticated exploration of form and substance.
Symbolism and the Subversion of Tradition
To gaze upon Perceval is to engage with a series of visual puns and anatomical metaphors that are hallmarks of Lucas’s provocative style. While the title evokes the legendary Knight of King Arthur’s Round Table, suggesting themes of chivalry and mythic heroism, the sculpture’s content is far more grounded in the visceral realities of fertility and identity. The oversized marrows, positioned prominently within the cart, serve as potent, off-scale symbols of phallic fertility. Through this clever use of found-object aesthetics and sculptural exaggeration, Lucas deconstructs the boundaries between the domestic and the provocative. She invites the viewer to look past the "knick-knack" aesthetic to find a deeper commentary on gender, sexuality, and the way we memorialize the everyday.
For the discerning collector or interior designer, Perceval offers an unparalleled opportunity to introduce a conversation piece that transcends simple decoration. It is a work that possesses a democratic spirit—accessible and familiar enough to feel at home in a grand setting, yet intellectually stimulating enough to challenge the gaze of any observer. Whether placed as a focal point in a contemporary gallery or used to anchor a sophisticated architectural space, this reproduction captures the essence of Lucas’s ability to merge high art with popular culture. It remains a profound testament to the power of sculpture to evoke emotion, blending the nostalgic warmth of a bygone era with the bold, unapologetic energy of the modern age.
Ähnliche Kunstwerke
Biografie des Künstlers
Sarah Lucas: Eine Provokante Stimme der Britischen Kunst
- Geboren: London, Großbritannien (1962)
- Herkunft: WikiOO
- Status: Lebt
Frühes Leben und Ausbildung
Sarah Lucas ist eine englische Künstlerin, die als Schlüsselfigur der Generation der Young British Artists (YBAs) gilt, die in den 1990er Jahren auftauchte. Ihr künstlerischer Werdegang begann unkonventionell; sie verließ die Schule mit nur 16 Jahren. Anschließend absolvierte sie jedoch eine formelle Kunstausbildung an mehreren Institutionen: The Working Men's College (1982–83), London College of Printing (1983–84) und Goldsmiths College (1984–87). Sie schloss ihr Studium der Bildenden Künste an der Goldsmiths im Jahr 1987 ab, was den Grundstein für ihre unverwechselbare künstlerische Praxis legte.
Künstlerischer Stil und Hauptthemen
Lucas' Werk zeichnet sich durch seine provokante Natur aus und verwendet visuelle Wortspiele, schlüpfrigen Humor und eine Vielzahl von Medien wie Fotografie, Collage und gefundene Objekte. Ein wiederkehrendes Thema in ihrer Kunst ist die Verwendung von Möbeln als Stellvertreter für den menschlichen Körper, oft unter Einbeziehung grober Genitalverweise. Dieser Ansatz stellt herkömmliche Darstellungen des Körpers in Frage und erforscht Themen wie Sexualität, Geschlecht und englische Identität mit unerschütterlicher Ehrlichkeit.
- Gefundene Objekte & Assemblagen: Lucas integriert häufig Alltagsgegenstände – Melonen, Orangen, Gurken, Matratzen, Eimer – in ihre Assemblagen und verwandelt sie in suggestiv wirkende Formen, die den menschlichen Körper kommentieren.
- Fotografie & Selbstporträts: Ihre Selbstporträts, wie "Human Toilet Revisited" (1998), sind auffällig und oft verstörend und erforschen Verletzlichkeit und stellen gesellschaftliche Normen in Frage.
- Tabloidkultur & Pop-Bildsprache: Lucas integriert Elemente der Tabloidkultur und populärer Bildsprache in ihre Arbeit und verwischt die Grenzen zwischen Hochkunst und Populärkultur.
- Humor und Ironie: Ein allgegenwärtiges Gefühl von Humor und Ironie durchdringt ihre künstlerische Praxis und ermöglicht es ihr, sensible Themen mit entwaffnendem Witz anzusprechen.
Wichtige Werke und Ausstellungen
Im Laufe ihrer Karriere hat Lucas zahlreiche wirkungsvolle Werke geschaffen und an bedeutenden Ausstellungen teilgenommen:
- Freeze (1988): Teilnahme an dieser bahnbrechenden Gruppenausstellung neben anderen aufstrebenden YBAs wie Angus Fairhurst, Damien Hirst und Gary Hume.
- East Country Yard Show (1990): Co-organisiert mit Henry Bond, die ihre frühen künstlerischen Erkundungen zeigte.
- The Whole Joke & Penis Nailed to a Board (1992): Ihre ersten Soloausstellungen, die ihren provokanten Stil etablierten.
- Au Naturel (1994): Ein entscheidendes Assemblagewerk, das ihre Verwendung von gefundenen Objekten und suggestiven Formen demonstriert.
- Bitch (1995): Verschmelzung von Tabloidkultur mit der Ready-Made-Ästhetik.
- The Fag Show (2000): Verwendung von Zigaretten als Material, um Themen wie Sucht und Selbstporträt weiter zu erforschen.
- Retrospektive in der Whitechapel Gallery (2013): Ein umfassender Überblick über ihre Karriere bis dato.
- Scream Daddio (2015): Repräsentation Großbritanniens auf der 56. Biennale von Venedig.
Einflüsse und Vermächtnis
Sarah Lucas' Werk lässt sich von einer Reihe von Quellen inspirieren, darunter Marcel Duchamps Readymades und feministische Künstlerinnen wie Judy Chicago, Hannah Wilke, Cindy Sherman und Rachel Whiteread. Obwohl sie oft mit der feministischen Kunst in Verbindung gebracht wird, aufgrund ihrer Erforschung des weiblichen Körpers und Voyeurismus, wehrt sich Lucas aktiv gegen einfache Kategorisierungen und bevorzugt es, Konventionen herauszufordern und etablierte Machtverhältnisse zu stören. Ihr furchtloser Blick und die Aneignung männlicher Symbole tragen zu einer einzigartigen künstlerischen Sprache bei, die gesellschaftliche Normen in Frage stellt und die Absurditäten des Alltags feiert.
Lucas' Vermächtnis liegt in ihrer Fähigkeit, durch Humor, Ironie und unerschütterliche Ehrlichkeit zum Nachdenken anzuregen und Wahrnehmungen herauszufordern. Sie bleibt eine bedeutende Figur in der zeitgenössischen britischen Kunst und treibt weiterhin Grenzen voran und inspiriert neue Generationen von Künstlern.
Sarah Lucas
1962 - , Vereinigtes Königreich
Eckdaten zum Künstler
- Artistic Movement Or Style: Young British Artists
- Artists Who Influenced This Artist:
- Marcel Duchamp
- Judy Chicago
- Hannah Wilke
- Cindy Sherman
- Rachel Whiteread
- Date Of Birth: 1962
- Full Name: Sarah Lucas
- Nationality: Englisch
- Notable Artworks:
- Eating a Banana
- Human Toilet Revisited
- Pauline Bunny
- Two Fried Eggs and Kebab
- Place Of Birth (City And Country): London, Vereinigtes Königreich

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