Wuchs an der Ostküste von Maryland auf, Sohn eines Landarztes.
Die Künste wurden in seiner Familie nicht betont, aber er war als Kind sehr naturverbunden.
Er erhielt einen BA in Psychologie vom Western Maryland College (jetzt McDaniel College) im Jahr 1969.
Arbeitete fünf Jahre lang als psychiatrischer Sozialarbeiter im Spring Grove State Hospital in Catonsville, MD.
Künstlerische Entwicklung und Ausbildung
Änderte seine Karriere und absolvierte eine Lehrzeit bei den Kunsthandwerkern Phil und Sandye Jurus (Jurus Studio, Baltimore, MD).
Er lernte von den Juruses, kleine funktionale Holzgegenstände herzustellen, darunter Löffel, die selbst bei Emil Milan studiert hatten.
Zog Mitte der 1970er Jahre nach ländlichen West Virginia und begann, Holzarbeiten auf regionalen Kunsthandwerksmärkten zu verkaufen.
Wurde von dem Studio-Möbelmacher Bobby Reed Falwell ermutigt, sich auf Löffel zu konzentrieren und sie als kleine Skulpturen zu betrachten.
Arbeitete 18 Monate lang als Assistent im Studio von Falwell in Murray, KY (1980-81).
Künstlerischer Stil und Einflüsse
Kernkonzept: Sieht die Kategorie „Löffel“ ähnlich wie „Schüssel“, „Teller“ oder „Teekanne“ – was unendliche Möglichkeiten zur Erkundung von Form, Größe, Farbe, Textur, Symbolik, Bedeutung und emotionaler Wertigkeit ermöglicht.
Einflüsse:
Emil Milan – Sartorius’ skulpturaler Stil verzichtet auf Verzierungen zugunsten reiner Linie und Form, was Milans Ansatz widerspiegelt. Die Hommage-Skulptur in der Yale University Art Gallery ist eine Hommage an Milan.
James Krenov - Sein Buch *A Cabinetmaker's Notebook* stimulierte Sartorius’ Sensibilität für den einzigartigen Charakter jedes Holzstücks.
Dona Meilach – Bücher über kleine Holzarbeiten und Artikel in frühen Ausgaben von Fine Woodworking waren einflussreich.
Inspiration:
Löffeltraditionen aus verschiedenen Kulturen (hornförmige Löffel der nordwestamerikanischen Ureinwohner, geschnitzte afrikanische Löffel).
Natürliche Formen wie Samenkapseln, Blätter, Blumen und verwitterte Gegenstände.
Das Holz selbst – kontrastierende Farbnuancen von Kernholz/Splint, Maserungen, Knoten, Texturen und Verwitterung. Sartorius gibt an, dass die Eigenschaften des Holzes oft die Größe und Form von mehr als 75 % seiner fertigen Stücke vorschlagen.
Wichtige Errungenschaften und Anerkennung
Ausstellungen: West Virginia Craft Exhibit (1977), Renwick Gallery des Smithsonian’s American Art Museum (1979).
Eingeführt im Fine Woodworking Design Book (1978).
Jurierte Teilnahme an der American Craft Council Craft Show in Baltimore (1979, 1989, 1991).
Erhielt den Governor's Award of Excellence bei der West Virginia Juried Exhibition (1981, 1989, 1991), was dazu führte, dass Werke für die ständige Kunsthandwerkssammlung des Staates erworben wurden.
Award of Excellence in Wood bei der American Craft Council Show im Jahr 2015 in Baltimore und der Smithsonian Craft Show im Jahr 2015 in Washington, DC.
Werke befinden sich in renommierten Sammlungen: Smithsonian American Art Museum's Renwick Gallery, Yale University Art Gallery, Philadelphia Museum of Art und anderen öffentlichen und privaten Sammlungen.
Ko-leitete ein von einer Stiftung finanziertes Forschungsprojekt über das Leben, die Arbeit und das Vermächtnis des amerikanischen Holzbildhauers Emil Milan (seit 2008).
Historische Bedeutung
Sartorius gilt als einer der führenden zeitgenössischen Holzbildhauer, der sich auf Löffel als Skulpturenformen spezialisiert hat.
Seine Arbeit stellt traditionelle Vorstellungen davon in Frage, was ein Löffel sein kann, und erforscht sein Potenzial für künstlerischen Ausdruck und sprengt die Grenzen des Kunsthandwerks.
Er hat den Status des Alltagsgegenstandes – des Löffels – zur Feinkunst erhoben und gezeigt, dass funktionale Gegenstände auch einen bedeutenden ästhetischen Wert haben können.
Durch sein Forschungsprojekt über Emil Milan leistet Sartorius einen Beitrag zu einem tieferen Verständnis der amerikanischen Holzwirtschaftsgeschichte und ihrer einflussreichen Persönlichkeiten.
Vom WikiOO.org Redaktionsteam
Kunst-Quiz
Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.
Frage 1:
Wo wurde Norm Sartorius geboren?
Frage 2:
Welchen Beruf übte Norm Sartorius aus, bevor er Holzschnitzer wurde?
Frage 3:
Wer beeinflusste Norm Sartorius’ skulpturalen Stil und seine Werkzeughaltung maßgeblich?
Frage 4:
Was ist ein wesentliches Merkmal von Norm Sartorius' Ansatz beim Löffelmachen?
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