Tagami Kikusha

1753 - 1826

Factsheet

  • Nationality: Tokugawa-Shogunat
  • Art period: – Frühe Neuzeit
  • Copyright status: Public domain
  • Died: 1826
  • Born: 1753, Tasuki, Tokugawa-Shogunat
  • Lifespan: 73 years

Frühes Leben, Familie und Ausbildung

Tagami Kikusha wurde 1753 als Michi im Dorf Tasuki geboren, das im Distrikt Toyoura in der Provinz Nagato liegt. Ihr Vater, Tagami Yoshinaga, war als Arzt tätig, während ihre Mutter Taka hieß. Im Alter von sechzehn Jahren zog die Familie nach Innaichô, Chôfu, in Shimonoseki. Im selben Jahr heiratete sie Murata Rinosuke, der aus einer Bauernfamilie aus ihrem Heimatdorf stammte.

Ihr Weg in die Welt der Literaten begann mit dem Studium des Haikai. Sie wurde eine Schülerin des Chôfu-Haikai-Dichters Goseian Shizan. Durch diese Ausbildung erhielt sie ihren poetischen Namen Kikusha. Dieses frühe Eintauchen in die Verskunst markierte den Beginn ihres Lebens als Kunstschaffende.

Reisen und künstlerische Bestrebungen

Im Jahr 1781 begab sie sich auf die Suche nach den Pfaden, die einst Matsuo Bashô und Shinran, der Gründer der Jôdo Shinshû-Sekte, beschritten hatten. Ihre Wanderungen durch die Landschaft waren geprägt von der Suche nach tieferem Verständnis. In Hagi besuchte sie den Seikôji-Tempel, eine mit dem Hongan-ji verbundene Stätte, wo sie sich rasieren ließ und den buddhistischen Namen Myôi erhielt. Diese Zeit des Umherziehens führte sie über Kyoto und Osaka bis in die Provinz Mino. Dort suchte sie den Haikai-Meister Chôboen Sankyô auf und wurde seine Schülerin.

Ihr Weg führte sie weiter durch die Regionen Hokuriku, Shinano und Michinoku. Diese lange Reise brachte sie schließlich nach Edo, wo sie vier Jahre lang blieb. Selbst nach ihrer Rückkehr nach Chôfu hörten ihre Bewegungen nicht auf. Sie reiste weiterhin häufig und erreichte sogar Kyûshû. Diese Reisen dienten nicht bloß dem Transit; sie waren eng mit ihrer Praxis der Haikai-Poesie und ihrer Präsenz in verschiedenen religiösen und sozialen Kreisen verknüpft.

Künstlerisches Geschick und Vielseitigkeit

Ihr Ruf gründete auf der Präzision ihrer Haikai-Poesie. Sie bewegte sich durch die Welt mit einer Feder, die das Wesen eines Augenblicks in Versen einfangen konnte, sei es durch den strukturierten Rhythmus des Haiku oder die formelleren Muster der Waka-Poesie. Dieses literarische Geschick erstreckte sich auch auf das Verfassen von Versen in chinesischer Sprache, was ihre Beherrschung verschiedener sprachlicher Texturen unterstrich. Ihre Hand war auf dem Papier ebenso aktiv wie ihr Geist, da sie die Kalligrafie praktizierte, um ihre geschriebenen Worte zu ergänzen.

Über das geschriebene Wort hinaus widmete sie sich dem Visuellen und dem Taktilen. Sie praktizierte die Tuschemalerei und nutzte Pinsel und Tusche, um ihre Beobachtungen auf Papier zu übertragen. Dieselbe Hand bewegte sich über die Saiten der siebensaitigen Koto und fand in der Musik eine ganz eigene Art von Rhythmus. In den stillen Momenten ihres Lebens war sie zudem in der Teezeremonie geübt, einer Disziplin der präzisen Bewegungen und der konzentrierten Präsenz.

Fragen & Antworten

Kann ich die Werke von Tagami Kikusha nach Kunstrichtung durchsuchen?

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Woher kommt Tagami Kikusha?

Tagami Kikusha wurde in Tokugawa-Shogunat geboren.

Wo kann ich alle Kunstwerke von Tagami Kikusha entdecken?

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In welchem Jahr beschloss Tagami Kikusha, die Reisen von Matsuo Bashô und Shinran nachzuverfolgen?
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In welchem der folgenden künstlerischen Bereiche wurde Tagami Kikusha NICHT ausdrücklich als begabt erwähnt?
Frage 4:
Wie hieß der Ehemann von Tagami Kikusha?
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