Künstler: Aristide Maillol
Datum: 1928
Größe: 174 x 57 cm
Museum: Kunsthalle Bremen (Bremen, Germany)
Technik: Skulpturen
Aristide Maillol arbeitete mehr als zehn Jahre an der Bronzeskulptur Venus, die die römische Göttin der Liebe in moderner Form darstellte. Wie viele andere Künstler nach dem Ersten Weltkrieg suchte Maillol auch nach „Bestellung“, studierte Antike intensiv und hielt bewusst eine gewisse Distanz zur Avantgarde. So kam er, um sich mit der Philosophie zu verbinden, die auf der Sammlung von Essays Le Rappel à l’ordre (1926) von Jean Cocteau basierte, die als Sieger Frankreich die wahre Erbschaft der Antike betrachtete. Im Wesentlichen geht Maillols Venus auf den klassischen Torso zurück, den er 1910 für die mythische Figur Summer geschaffen hatte. Wie diese Skulptur entwickelte Maillol seine Venus in einer Reihe von Schritten: Zum Beispiel wurde sie in einer Veröffentlichung von 1925 ohne Arme vorgestellt und 1928 wurde sie mit Armen und einer Kette ausgestellt. Die Bremen-Version zeigt Venus ohne Attribute und fordert den Betrachter auf, sich auf die Figur zu konzentrieren. Die Modellierung der Figur, die kontrapposto Haltung und gleichmäßig geschnittene Profil entsprechen dem klassischen Ideal der Schönheit. Aber dies wird von den gut entwickelten schweren Körperteilen benützt, die Maillol auf grundlegende, stereometrische Formen reduziert. Mit Maillol Nuden überwiegt die Körperlichkeit Ausdruck und verleiht ihnen eine Luft der Zeitlosigkeit.
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