Künstler: Arnold Schoenberg
Datum: 1909
Größe: 36 x 14 cm
Museum: Arnold Schönberg Center (Vienna, Austria)
Technik: Musik
Für Arnold Schönberg waren die Wiener Jahre um 1908 eine Zeit des künstlerischen Durchbruchs und der schweren persönlichen Krise. Sein Familienleben wurde von einer intimen Beziehung zwischen seiner Frau Mathilde und dem Maler Richard Gerstl gestürzt, der sein Atelier in der Schönbergs-Haus in der Liechtensteinstraße 68/70 (Wien, 9. Bezirk) eingerichtet hatte und nicht nur den Paarunterricht, sondern ihre Porträts gemalt hatte. Richard Gerstl beging 1908 Selbstmord, ein paar Monate nach seiner Affäre mit Arnold Schönbergs Frau Mathilde. Eines der ersten Werke, die Schönberg nach Gerstls Tod komponierte, war die zweite der drei Klavierstücke, op. 11. Die Pitches D/re (Richard), A (Arnold), E-flat [Es in deutscher Nomenklatur] (Schönberg) und G (Gerstl) in diesem kurzen Klavierstück stellen die Protagonisten dar, die in einer Tragödie unter dem Namen genannt werden. Ein aus den Tonnamen gebauter Akkord tritt immer wieder in dem Stück auf, sowohl in seiner ursprünglichen Form als auch durch Umsetzen variiert. Das sombre sonic Ambiente, das auf wiederkehrenden Ostinato-Figuren im Bass gegründet wurde, kann als „funèbre“ im Ton charakterisiert werden.
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