Künstler: Ernst Ludwig Kirchner
Museum: Museum Folkwang (Essen, Germany)
Technik: Öl Auf Leinwand
1908 reiste Ernst Ludwig Kirchner zunächst von Dresden nach Fehmarn Island auf einem Sommerurlaub. 1912 kehrte er Ende Juli nach Fehmarn zurück, diesmal aus Berlin, begleitet von Erna Schilling, seinem engen Begleiter seit der Berliner Zeit. Sie blieben in Staberhuk auf der südöstlichsten Spitze der Insel, mit einem Leuchtturmwächter namens Lüthmann, der im Leuchtturm mit seiner Frau und acht Kindern wohnte. Kirchner sprach von der Produktion von Gemälden „von absoluter Reife“ – von Badeszenen, Küstenlandschaften und den umliegenden Gebieten – wie Leuchtturm auf Fehmarn (Lighthouse on Fehmarn). Hier, Kirchner porträtiert das Leuchtturm, gebaut 1903 mit einer Erweiterung von 1912, aus einer erhöhten Perspektive. Das angrenzende Wasser der Ostsee mit seinen kleinen Segelbooten schmilzt fast in die Mitte und den Hintergrund der Insellandschaft, die in ocher und grün lackiert ist. Die gewölbte Linie des Horizonts überträgt die Perspektive aus den Tiefen in die Oberfläche des Bildträgers. Eine Frau in dunkler Kleidung, vielleicht Erna, geht auf einem Weg zum Betrachter und greift die Hand eines Kindes. Im Gegensatz zu den Berliner Szenen aus dieser Zeit, Kirchner nimmt eine ruhige Haltung bei der Malerei sein Ferienhaus, die er bald hinter diesem August zu Gunsten des Stadtlebens.
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