Künstler: François Auguste René Rodin
Datum: 1875
Größe: 180 x 66 cm
Museum: Kunsthalle Bremen (Bremen, Germany)
Technik: Skulpturen
Die Skulptur Die Bronzezeit – die erstgenannte „Besiegte“, in Bezug auf die Niederlage Frankreichs im fränkisch-preußischen Krieg von 1870–71 – war die erste freistehende lebensgroße Figur, die Auguste Rodin öffentlich zeigte. Zunächst wurde die Anerkennung als Kunstwerk verleugnet, da die Menschen aus ihrem Naturalismus folgern, dass die Skulptur nichts anderes war als eine Ausstrahlung aus der Natur. In der Zwischenzeit gilt – wie Rodins Bronzemann mit Broken Nose und Johannes der Täufer – als eines der Meisterwerke der Kunsthalle Bremen. Sowohl die Bronzezeit als auch der Heilige Johannes der Täufer brechen mit der neoklassizistischen skulpturalen Tradition, da sie keine ideale oder Ruhe, sondern Ausdruck und Bewegung hervorheben. Als Gustav Pauli, der erste akademische Leiter der Kunsthalle, 1905 die Bronzezeit des Künstlers erwarb, fragte er sich, ob die Figur einen Verletzten oder jemand aufwachte. Doch auch in einer traditionellen Interpretation der Bronzezeit, die als dritte Stufe der menschlichen Geschichte für Ungerechtigkeit und Krieg sowie für das Erreichen des Bewusstseins steht, fand er keine Antwort. Am 4. Februar 1906 beendete Rodin jedoch die Unsicherheit in einem Brief an Pauli, der ihn über Rainer Maria Rilke erreichte: „Aktuell ist es eher das Erwachen, die langsame Rückkehr aus einem tiefen und schweren Schlaf, die durch die Geste des jungen Mannes, der noch so mit seinen Träumen vorbesetzt ist, beschwört wird. „
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