Künstler: Gaston Orellana
Datum: 2002
Museum: Inter-American Development Bank (Washington, United States)
Technik: Drucken
Gastón Orellana ist einer der Gründungsmitglieder von Grupo Hondo, gegründet 1961 in Spanien. Sie arbeiteten im Gegensatz zur Nachkriegsinformatik (die europäische Parallele zum amerikanischen Abstrakten Expressionismus). Grupo Hondo präsentierte einen Stil, der weder durch totale Abstraktion noch durch eine Rückkehr zur reinen Figuration gekennzeichnet war, sondern eine Synthese der beiden Techniken darstellte. Seine Künstler, darunter Juan Genovés, José Paredes Jardiel und Fernando Mignoni, hielten die Philosophie, dass Kunst sozial bewusst sein sollte und als Zeugnis für die Gewalt der Zeiten dienen sollte. Auch nach der im Jahre 1964 abgebrochenen Gruppe erforschte Orellana weiterhin Neofiguration und Themen im Zusammenhang mit dem Schmerz der menschlichen Existenz, der Entfremdung und dem Terror der staatlich-sanktionierten Gewalt, insbesondere als sie mit dem Aufstieg der Diktatur von Pinochets in Chile in den 1970er Jahren zusammenhängte. Im Laufe der Jahre wurde Orellanas Arbeit, während noch sozial bewusst, weniger explizit politisch. In der Tat wurde durch die 1990er Jahre der narrative Aspekt seiner Gemälde durch einen minimaleren Stil ersetzt, der sein Interesse an der Figuration mit einer Wende in Richtung lyrische Abstraktion einbezog. Die Pastellzeichnungen in der ständigen Kunstsammlung der IDB sind repräsentativ für diese Entwicklung in seinem späteren Stil.
Künstler |
|
---|---|
Herunterladen |