Künstler: Jan Miense Molenaer
Größe: 30 x 28 cm
Technik: Öl Auf Der Platte
Das Gemälde zeigt eine trübe Szene, die unter Bauern in ländlicher Umgebung stattfindet. Im Mittelpunkt steht die Schlachtung eines in einem Hinterhof stattfindenden Schweins. Ein Bauern in einem weißen Hemd und rotem Hut ist dabei, das Schwein zu stechen, während die Frau in einer Warteposition stehend versucht, das Blut zu sammeln. Ein wiederkehrendes Element in Jan Miense Molenaers alltäglichen Darstellungen des ländlichen Lebens ist die zugrunde liegende Symbolik, die sich oft auf moralische Dogmen bezieht. In Molenaers Zeit war es üblich, Tiere zu schlachten und zu heilen und das Fleisch für den kommenden Winter zu retten. Seine Darstellung der Schlachtung eines Schweins kann demnach ein Symbol der Weisheit und Sensibilität als moralische Tugenden sein. Diese Art von Symbolismus war damals nicht unbekannt; in der Tat geht es zurück nach Pieter Brueghel, den Ätzern der sieben christlichen Tugenden, wo die Schlachtung von Tieren, aushärtenden Fleisch und anderen Winterpräparaten die allegorische Darstellung der Tugend der Weisheit umfassen.
Künstler |
|
---|---|
Herunterladen |
|
Berechtigungen |
Frei für den nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Siehe unten. |
![]() |
This image (or other media file) is in the public domain because its copyright has expired. However - you may not use this image for commercial purposes and you may not alter the image or remove the watermark. This applies to the United States, Canada, the European Union and those countries with a copyright term of life of the author plus 70 years.
|