Künstler: Jean Paul Gaultier
Datum: 1996
Museum: The Kyoto Costume Institute (Kyoto, Japan)
Technik: Drucken
Ein Nylon Netzkleid aus Stretchgewebe, um eine glatte Silhouette zu schaffen. Das Kleid offenbart nicht nur die Körperlinie, sondern der dünne Stoff offenbart auch den Körper, um einen sinnlichen Look zu schaffen. Unter genauerem Blick auf die gekrümmten Marinelinien des Kleides wird deutlich, dass diese Linien eine Darstellung einer Körperkontur sind. Die Überlagerung der eigentlichen Form des Trägers mit einem Bild der Form schafft eine visuelle Fehlausrichtung. Gaultier war einer der ersten Designer, der in seinen Entwürfen eine körperbewusste Silhouette und Formen physiologischer Verzierungen wie kosmetische Chirurgie, Tattoos und Piercings verkörperte, die Manifestationen eines wachsenden Bewusstseins unter Frauen ihrer eigenen Körper und ihrer Suche waren, den idealen Körper in den 1980er und 1990er Jahren zu erreichen.
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