Ohne Titel – (Luís Noronha Da Costa) Vorherig Nächste


Künstler:

Datum: 1972

Größe: 160 x 200 cm

Museum: Culturgest - Fundação Caixa Geral de Depósitos (Lisboa, Portugal)

Technik: Öl Auf Leinwand

Ein RAY OF LIGHTAs kann man sehen, Noronha da Costa machte auch Skulptur, neben den Filmen und dem Gemälde, die regelmäßig seine Zeit besetzt haben. Seine Skulpturen sind kleine Konstruktionen, die sehr einfache, aber sehr effektive visuelle Mechanismen verwenden, fast immer mit Spiegeln und Glas, um Situationen zu erzeugen, die in ihren optischen Illusionen fast magische sind. Das ist ihre anfängliche Faszination: das Geheimnis des Erscheinens oder Verschwindens, der beschwörende Trick des Bildes, das gebildet wird oder verschwindet. Aber es ist nicht der einzige, weil es ein progressives Bewusstsein gibt, dass das visuelle Gerät im Dienst des Evozierens eines Augenblicks oder einer Typologie aus der Kunstgeschichte, einer Aussage über die Natur oder der Falschheit der Bilder, einer Meta-Skulptur ist. Der Schädel, der die Arbeit seine Vanitas, die Gegenwart des Todes bringt, projiziert die gebrochene Reflexion seines Bildes auf die Kugel, die als projizierendes Bild der Welt und umgekehrt funktioniert: die Kugel umgibt sie auch, indem sie sie in sich selbst setzt. Das Bild, das das Doppelreflektierende Glas konstruiert, hängt von unserer relativen Position ab, so dass wir vom narzissistischen Bild des Schädels zum lustigen Bild des Moments gehen, wenn sein Bild projiziert wird. Wie in den Mechanismen von der Morgendämmerung des Kinos baut Licht die flüchtige Realität des Bildes für eine bestimmte Platzierung des Zuschauers. Das sind Geistergeschichten, von Ektoplasmen, die durch die Erinnerung an das Kino von Murnau laufen, die Anamorphose im Gemälde von Hans Holbein, einem gotischen Imaginär, der ausbricht. So ist diese Skulptur von Noronha da Costa – eine Menge des Gemäldes, das er in den siebziger Jahren durchführen würde – eine mächtige und effiziente imaginierende Maschine, die wie eine Schwindel durch uns läuft, von der Entdeckung der Wirkung bis zur mnemonic, die erwacht. Man kann noch etwas mehr von einem Kunstwerk fragen: denn die Wunderbaren werden schnell von der Macht der Konvokation niedergeschlagen. Delfim Sardo

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