Künstler: Oszkár Tarján (Huber)
Datum: 1904
Museum: Museum of Applied Arts (Budapest, Hungary)
Technik: Gold
Oszkar Tarjan (Huber) (1875–1933) war ein herausragender Designer und Macher der ungarischen Jugendstil-Goldschmiedarbeiten, die nach dem Studium in München zum Schüler des berühmten Pariser Juweliers Rene Lalique (1860–1945) wurde. So verfügte er über erste Kenntnisse über Jugendstiltrends in Schmuck. Dies blieb für ihn eine große Inspirationsquelle, aber er erreichte seinen größten ungarischen und internationalen Erfolg mit seiner Arbeit im ungarischen Geist. Sein Durchbruch kam auf der 1902 Turin International Exhibition of Modern Decorative Arts in Form einer Goldmedaille. Unten: Das Bouquet besteht in einer abgerundeten Form aus stilisierten Blumen, deren Dekoration von kleinen Feldern des filigranen Emaille gemacht wird. Der zwischen den Blättern eingelegte Almandin-Anhänger wird von barocken Anhängern geerbt. Die dekorativen Ornamente ähneln der Stickerei auf dem Filz Mantel der ungarischen Hirten und stellen damit eine ungarische Richtung im Gegensatz zum französischen Jugendstil dar. Oben: Die Darstellung von dreieckigen, von einem Blech geschnittenen Fischen erstreckt sich über die Grenzen des gestreiften Hintergrunds. Die gekrümmte Verlängerung des unteren Teils wurde wahrscheinlich für hängende Perlen, die an Anhängern üblich sind, hergestellt. Diese traten jedoch auf der Weihnachtsmesse 1904 im Museum of Applied Arts nicht auf dem Objekt auf. Diese Komposition zeigt andere Einflüsse im Schmuck von Tarjan, der japanischen Kunst und den Werken seines Pariser Meisters Rene Lalique.
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