Berlin, Klosterstrasse. Gewerbeinstitut. Beuth in seinem Arbeitswohnsitz – (Schinkel) Vorherig Nächste


Künstler:

Größe: 73 x 53 cm

Museum: Kupferstichkabinett (Berlin, Germany)

Technik: Zeichnung

Diese großformatige Aquarell ist Teil einer Gruppe allergorischer Bilder, von denen jeder zwischen 1834 und 1839 Beuth von Schinkel präsentiert wurde, um eine Reihe verschiedener Anlässe zu gedenken (Schulze Altcappenberg, H., in Karl Friedrich Schinkel. Das Studienbuch, S. 199-210). Es zeigt Schinkels Freund und Begleiter in der vom Gewerbeinstitut zur Verfügung gestellten Wohnung in der Klosterstraße: Das Umfeld spiegelt sowohl die Fleiß des Insassen als Verwalter als auch seine Leidenschaft als Sammler wider, die eine Atmosphäre hervorruft, für die Schinkel wohl eine gute Affinität gehabt hätte, vor allem, weil er den Entwurfstisch links persönlich gestaltet hatte (immer noch heute im Kupferstichtt zu sehen). Das Bild widmet sich der Gruppe von Objekten, die sich auf dem Kamin oberhalb des Kamins befinden. Unter einer blauen und weißen majolica Wandplatte, erinnert an die Arbeit von Luca della Robbia, sind eine Gruppe von Büsten und Figuren, darunter Neptune und Mercury (die letztmalige seine Sandalen) basierend auf klassischen Modellen angeordnet. In der Mitte des Kaminstücks hinter den Figuren befindet sich ein Artikel, der in dieser klassischen Einstellung eine etwas unkongruente Note trifft: ein Objekt, das als „Beuth-Schinkel-Kreuz“ bekannt ist, ein Werk, das in der Region Maasland in der Zeit um 1160-70 entstanden ist. Schinkel erforscht hier sowohl die schiere Breite der Beuth-Sammlung, die offensichtlich die heilige Kunst Nordeuropas umfasste, als auch das Interesse des Sammlers an alten Fertigungstechniken, wie z.B. den Prozessen für champlevé und Gilding.

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