Künstler: Schneider Glassworks
Datum: 1925
Museum: Kunstpalast (Düsseldorf, Germany)
Technik: Glas
Die kurzlebige Blütezeit der Glasfabrik Schneider dauerte vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zur Großen Depression von 1929. Innerhalb dieses Jahrzehnts war das Glaswerk außerordentlich kreativ, was dem französischen Art Deco die bunteste Ex-pression verleiht. Nach jahrelanger Arbeit für die Glassworks Daum Frères in Nancy verließ Ernest Schneider (1877–1937) 1909 und suchte ein kleines Glashaus nördlich von Paris zu kaufen. Sein Bruder, Modeler und Lapidary Charles Schneider (1881–1953), der auch für Daum arbeitete, wurde künstlerischer Leiter des neuen Unternehmens. In einem allmählichen Abgang vom Jugendstil zeichnen die Schneider-Glases keine Reproduktion von Natur oder symbolischen Referenzen aus – sie lassen reine, trendgetriebene Dekoration. Charakteristisch für die Gläser sind die farbigen Glaspulvereinschlüsse. Die Glassworks selbst produzierten das Farbspektrum, das damals sehr kühn war. (Dedo von Kerssenbrock-Krosigk)
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