Künstler: Simon Vouet
Datum: 1630
Größe: 178 x 118 cm
Museum: Kunsthalle Bremen (Bremen, Germany)
Technik: Öl Auf Leinwand
Dieses groß angelegte Gemälde zeigt die Heilige Familie unter einem Baum auf ihrem Flug nach Ägypten. Die Arbeit besticht durch intensive Farben und ausgeprägte Kontraste von hell und dunkel (chiaroscuro), die den Einfluss von Caravaggio offenbaren. Das göttliche Licht fällt auf Maria, den Auserwählten, in der Mitte der Komposition, die hingebungsvoll darauf blickt, wobei auch das Christuskind in diesem Licht badete. Die Konturen seines Pflegevaters Joseph liegen hingegen im Schatten. Die Trauben in der Hand des Kindes versöhnen die Jungfrau als „Madonna der Grapevine“. Nach dieser Interpretation gilt Maria als die Weintraube, auf der Jesus als Weintraube wuchs. Gleichzeitig steht die Frucht für Wein, der den Opfertod Jesu in der Eucharistie bedeutet. Eine weitere Vorahnung des Schicksals des Kindes kann im starken Wind gesehen werden, der auf ihrem Flug gegen die Heilige Familie weht. Die Zuschreibung an Simon Vouet wird diskutiert. Das Gemälde wurde höchstwahrscheinlich von einem Künstler in der Nähe von Vouet ausgeführt, der als Gründer des barocken Gemäldes in Frankreich gilt und nach seiner Rückkehr aus Italien zum Hofmaler nach Louis XIII ernannt wurde.
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