Künstler: Francisco Zurbaran
Stil: Barock
Technik: Öl
Geboren in Catania, Sizilien, am Fuße des Ätna, entschied Agatha, eine Jungfrau zu bleiben und ihr Leben Christus zu widmen. Der Präfekt von Sizilien, Quintian, hörte von ihrer großen Schönheit, versuchte sie zu verführen. Angesichts ihrer Ablehnung schickte er sie in einen Bordell, aber selbst dort bewahrte sie ihren jungfräulichen Zustand. Dann wurde sie einer einzigartigen grausamen Folter unterworfen. Sie wurde mit dem Kopf nach unten an eine Säule befestigt, und ihre Brüste verdrillt oder mit einem paar Zangen abgerissen. Am nächsten Tag besuchte St. Peter sie in ihrem Kerker und heilte ihre Wunden. Dann wurde sie vor Gericht gebracht und über heiße Kohlen geriet, bis sie starb und sie dank Gott ausschreite. Der Protektor von Sizilien, Agatha wird gegen die Eruption von Etna und anderen Vulkanen sowie gegen Blitz, Brände und Erdbeben aufgerufen. Ihr Kult gewann schnell das Festland und ist stark in Mittel- und Norditalien (z.B. Cremona) und bis Ostfrankreich, Deutschland und Spanien, wo sie vor Feuer schützt. Sie ist auch der Schutzpatron der Kindermädchen und der Glockenbegründer (die letzteren offenbar wegen der Ähnlichkeit zwischen Glocken und Brüsten). St Agatha ist in der Regel als edles junges Mädchen vertreten, das ihre abgetrennten Brüste auf einer Platte trägt, wie in der Malerei von Zurbarán.
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