geboren: 1290
Tod: 1349
Biographie:
Agnolo di Ventura, auch Agnolo da Siena genannt, war ein italienischer Architekt und Bildhauer.
Erstmals schriftlich erwähnt wurde er 1312. Zu dieser Zeit lebte er in der Contrada di San Quirico nahe Castelvecchio (heute Teil der Contrada Pantera). Im gleichen Jahr entstanden Buchmalereien für die Biccherna (eine Art Finanzamt und/oder Registratur der Stadt Siena). Für die Stadt Siena war er ab 1325 mit Viva di Compagno als Baukommisar tätig und arbeitete für die Stadt ab 1329 an Gebäuden fuori Porte Salarie (heute Fontebranda genannt).
Zu seinen engsten Mitarbeitern gehörte Agostino di Giovanni (auch Agostino da Siena genannt). In den Biografien Le vite dei più eccellenti pittori, scultori e architetti von Giorgio Vasari wird er mit Agnolo di Ventura unter Vita di Agostino et Agnolo, Scultori et architetti sanesi erwähnt. Vasari schreibt ihnen als Lehrmeister Giovanni Pisano zu und nennt sie als Architekten der Kirche und des Konvents der Basilica di San Francesco in Siena und der gleichnamigen in Bologna. Zu den bedeutendsten Werken der beiden gehören die Grabplatten des Grabes von Guido Tarlati im Dom von Arezzo (Cattedrale di San Donato). Die 16 Grabplatten entstanden 1330 im Auftrage der Brüder des Verschiedenen, Delfo und Pier Saccone Tarlati. Zu den bedeutendsten Werken der beiden gehören die Grabplatten des Grabes von Guido Tarlati im Dom von Arezzo (Cattedrale di San Donato). Die 16 Grabplatten entstanden 1330 im Auftrage der Brüder des Verschiedenen, Delfo und Pier Saccone Tarlati.
Einen Namen machte er sich zusätzlich als Architekt militärischer Anlagen. In Siena gilt er als Erbauer der Stadttore Porta Romana, Porta Sant'Agata und Porta Tufi im Zuge der Errichtung des vierten Stadtmauerringes. Zudem errichtete er die seneser Befestigungsanlagen (Cassero senese) in Grosseto und Massa Marittima.
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