Edme Bouchardon

Edme Bouchardon

Ort: Chaumont-En-Bassigny

geboren: 1698

Tod: 1762

Biographie:

Edmé Bouchardon war ein französischer Zeichner, Bildhauer, Medailleur und Architekt. Er war Wegbereiter des Klassizismus.
Der Sohn des Bildhauers Jean-Baptiste Bouchardon (1667–1742) begann seine Ausbildung im väterlichen Atelier und war dann Schüler von Guillaume Coustou d. J. Im Jahr 1722 wurde er mit dem von der Académie royale de peinture et de sculpture vergebenen Prix de Rome ausgezeichnet, der mit einem königlichen Stipendium und einem mehrjährigen Studienaufenthalt in Rom verbunden war. Er verbrachte zehn Jahre in Rom. Nach seiner Rückkehr wurde er zum Hofbildhauer ernannt (1732), in die Akademie aufgenommen (1744) und daselbst zum Professor berufen (1745).
Edmé Bouchardon starb im Jahr 1762 im Alter von 64 Jahren in Paris.
Der im Auftrag der Stadt Paris geschaffene, im Jahr 1745 vollendete Brunnen in der Rue de Grenelle gilt als Bouchardons Meisterwerk. Das Werk ist repräsentativ für den Übergang vom Rokoko zum akademischen Klassizismus. Die Stadt Paris übertrug ihm 1751 ebenfalls die Ausführung des Reiterstandbildes Ludwigs XV. Der Künstler arbeitete daran bis zu seinem Lebensende, jedoch wurde sie erst nach seinem Tod von seinem Schüler Jean-Baptiste Pigalle (1714–1785) vollendet. Das Werk wurde während der Französischen Revolution umgestürzt und vernichtet.
Das Pariser Musée du Louvre besitzt Skulpturen und Zeichnungen von Bouchardon. Zeichnungen von seiner Hand und Dokumente zu seinem Leben und Wirken besitzt auch das Musée d'art et d'histoire in Chaumont, der Geburtsstadt des Künstlers. Dort ist ihm ein Saal gewidmet.
Die Graphische Sammlung Albertina in Wien besitzt Zeichnungen mit antiken Architekturdetails, die von Hermann Egger (in seinem Katalog der römischen Antikenstudien von 1903) Bouchardon zugeschrieben wurden.

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