Jean Baptiste Audebert

Jean Baptiste Audebert

geboren: 1759

Tod: 1800

Biographie:

Jean Baptiste Audebert (* 2. März 1759 in Rochefort; † 5. Dezember 1800 in Paris) war ein französischer Naturforscher und Maler.
Audebert kam schon früh nach Paris und ließ sich in verschiedenen Ateliers zum Miniaturmaler ausbilden. Der Mäzen, der wohlhabende Förderer der Naturgeschichte vor allem der Entomologie und Mineralogie, Jean Baptiste Francois Gigot d'Orcy (1733–1793) wurde auf ihn aufmerksam und engagierte ihn trotz politisch unruhiger Zeiten (Französische Revolution), um seine naturhistorische Privatsammlung in Miniaturen darzustellen.
Als sich die Revolution zu einer Terrorherrschaft entwickelte, nahm Audebert ein Angebot seines Mäzens an und unternahm auf dessen Kosten eine längere Studienreise durch die Niederlande und später auch nach England. Bereits während dieser Zeit entstanden erste Bilder, welche dann in seiner Histoire naturelle 1800 veröffentlicht wurden.
Audebert war Mitarbeiter von Guillaume Antoine Olivier bei dessen Histoire des insectes. Bis an sein Lebensende arbeitete Audebert an seiner Histoire naturelle et générale des colibris; ein Werk, das in seiner Pracht noch lange unübertroffen blieb. Es wurde nach Audeberts Tod von Louis Pierre Vieillot fertiggestellt und 1802 im Verlag Desray veröffentlicht.
Die große Kunst Audeberts war es, verschiedene Farben gleichzeitig auf einer Platte aufzutragen und zu drucken. Bei den Farben selbst wechselte er als erster von Aquarellfarben zu Ölfarben. Auch die Verwendung von Gold bei den Illustrationen brachte ihm viel Lob ein.
Heute ist eine Straße in seiner Heimatstadt nach ihm benannt.
Zusammen mit Vieillot hat er 1801 folgende für die Wissenschaft neue Arten und Unterarten beschrieben:

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