Ort: Lõcse
geboren: 1791
Tod: 1860
Biographie:
Károly Markó der Ältere war ein ungarischer Maler.
Markó erhielt seinen ersten Zeichenunterricht beim Vater, studierte dann aber Technik in Klausenburg und Pest. 1818–1821 besuchte er die Zeichenschule in Pest, ehe er 1822 in die Akademie der bildenden Künste Wien eintrat, in der er bis 1824 blieb. In Wien hatte er erste Erfolge als Maler und nahm 1826 an seiner ersten Ausstellung teil. 1826–1830 lebte er in Eisenstadt, von 1830 bis 1834 wieder in Wien. Hier malte er für Baron Geymüller ungarische Landschaften. 1834 ging Markó nach Rom, wo er freundschaftliche Beziehungen mit Joseph Anton Koch und Bertel Thorvaldsen einging, künstlerische Anerkennung fand und Aufträge von der österreichischen und italienischen Aristokratie erhielt. 1838 ging er nach Pisa und nahm von dort aus an einem Architekturwettbewerb für das Budapester Parlament teil. 1840 wurde er Professor der Accademia di Belle Arti in Florenz. Ab 1847 lebte er schließlich zurückgezogen in der Villa Appeggi und unternahm nur mehr wenige Reisen. Markó war auch Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften.
Der Sohn des Künstlers, Károly Markó der Jüngere (1822–1891), war ebenfalls ein Landschaftsmaler, der großteils in Wien tätig war, aber nicht an das Talent seines Vaters heranreichte.
Károly Markó begann als Porträtmaler, wandte sich aber bald dem Landschaftsbild zu, das er oft mit biblischen oder mythologischen Themen anreicherte. Er griff auf die malerische Tradition des 17. Jahrhunderts zurück, besonders auf Claude Lorrain und Nicolas Poussin. Seine Landschaften sind immer idealisierend. Er zählt zu den besten Landschaftsmalern seiner Zeit.
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