Ludwig Sussman Hellborn

Ludwig Sussman Hellborn;Louis Sussmann-Hellborn

Ort: Berlin

geboren: 1828

Tod: 1908

Biographie:

Ludwig Sussman Hellborn war ein deutscher Bildhauer, Maler, Kunstsammler und Unternehmer, der am 20. März 1828 in Berlin geboren wurde. Er erhielt seine Ausbildung als Bildhauer an der Berliner Akademie der Künste und reiste nach Frankreich, Belgien und England, um seine Fähigkeiten zu vertiefen. Von 1852 bis 1856 lebte er in Rom, wo er seine ersten bedeutenden Werke schuf.

Frühe Werke und Karriere

Seine Villa in Tiergarten war eines der repräsentativsten Gebäude des Bezirks und machte ihn innerhalb der gebildeten Gesellschaft Berlins bekannt. 1875 kaufte Arnold Bocklin sein Gemälde "Meeresidylle" ("Sea Idyll", auch "Triton und Nereide") für 10.000 Mark. Er war einer der Gründer des Königlichen Museums für Dekorative Künste und war auch an der Errichtung einer Skulpturensammlung im Königlichen Museum in Berlin beteiligt. Von 1882 bis 1887 war Sussmann-Hellborn Leiter der Königlichen Porzellanmanufaktur (KPM) in Berlin.

Werke und Auszeichnungen

Einige seiner bemerkenswerten Werke sind:

Seine Skulpturen

und Entwürfe für dekorative Emailarbeiten für die Firma Ravené & Sussman-Hellborn sind ebenfalls bemerkenswert.

Museen und Sammlungen

Seine Werke sind in verschiedenen Museen und Sammlungen zu finden, wie z.B. der Nationalgalerie Berlin und der Martin-Gropius-Bau in Berlin. Weitere Informationen über Ludwig Sussman Hellborn und seine Werke können auf der Wikioo.org und auf Wikipedia gefunden werden.

Quellen

* Ulrich Thieme, Felix Becker, Hans Vollmer u.a. (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler Seemann Verlag Leipzig (Nachdruck der Originalausgabe, Leipzig, 1999) * Siegmund Kanz Nelson (Hrsg.): Juden im deutschen Kulturbereich Berlin 1959, S. 99 * Rosemarie Köhler, Ulrich Kratz-Whan: Der Jüdische Friedhof Schönhauser Allee Haude & Spener, Berlin 1992, S. 177-178 * City Foundation Berlin (Hrsg.), herausgegeben von Knut Brehm, Bernd Gottschalk und Jörg Ernsting Wolfgang Kuhn: Katalog der Skulpturen 1780-1920 (Letterfont), Köln 2003 * Dagmar Frings und Jörg Kuhn: Die Borchardts. Auf den Spuren einer Berliner Familie. Hentrich & Hentrich, Berlin 2011, S. 29, S. 11 n. 78, S. 137 * Nationalgalerie Berlin – Bestandskatalog der Skulpturen 2006, ISBN 978-3-86502-119-9

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