geboren: 1902
Tod: 1983
Biographie:
Robert Tatin war ein französischer Künstler.
Der Spross aus eher volkstümlichem Milieu durchlebte eine einsame Jugend und wurde von Frauen geprägt: Mutter, Großmutter, Schwester, Amme und Nachbarinnen.
Mit 14 Jahren begann er eine Anstreicherlehre. Nach vierjährigem Aufenthalt in Paris kehrte er zurück ins heimatliche Laval und etablierte sich dort als erfolgreicher Bauunternehmer. Erst nach 1945 entwickelte er sich zum bildenden Künstler, verkehrte mit Jean Dubuffet, André Breton, Jean Paulhan, Jacques Prévert, Alberto Giacometti, Jean Cocteau, Aristide Caillaud, Benjamin Péret. Ab 1951 unternahm Tatin eine fünfjährige Südamerikareise und interessierte sich vor allem für die indigenen Kulturen. Auch künstlerisch war die Reise erfolgreich: er erhielt einen Ersten Preis für Skulptur bei der ersten Biennale von São Paulo (1951).
Ab 1962 realisierte Tatin sein Privatmuseum in La Frénouse bei Cossé-le-Vivien, dessen monumentale Skulpturen deutlich von präkolumbischen Vorbildern beeinflusst erscheinen. Der Gesamtkomplex gilt als Beispiel für autodidaktisch erstellte phantastische Architektur.
Über Robert Tatin und sein Werk gibt es fünf Filme :
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