Künstler: Adolf Von Hildebrand
Datum: 1873
Größe: 68 x 105 cm
Museum: Alte Nationalgalerie (Berlin, Germany)
Technik: Skulpturen
Ein Hirtenjunge, der auf einem Felsen ruht, schläft leicht. Seine Gliedmaßen scheinen schwarz: sein linker Arm hat sich versunken, die rechte ist lose um seinen Gauner zertrümmert, seine Beine sind in entspannter Weise voreinander gesetzt, sein Kopf ruht auf seiner Brust nach vorne. Dieses Zusammenspiel produziert viele faszinierende unterschiedliche Ansichten, und dennoch ist der Ausdruck der traumhaften Isolation des Jungen aus der Außenwelt von allen Seiten gleich stark. Als die Figur im Jahre 1873 erstmals gezeigt wurde, war sie ein großer Erfolg aufgrund ihrer scheinbar klassischen Serenität, ihrer neu erfundenen, verallgemeinernden Behandlung der menschlichen Form (ohne schmerzhaften Naturalismus) und ihrer hervorragenden Bildhauertechnik. Conrad Fiedler, ein Freund von Hildebrands, schrieb, dass die letztgenannten Werke nur das ausdrücken, was „rein und wirklich künstlerisch war, sie sind einfach wahr, unfalsified Kunstwerke, und das ist, was sie von allen Resten der zeitgenössischen, so genannten künstlerischen Tätigkeit trennt.
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