Künstler: Sir Anthony Van Dyck
Datum: 1630
Größe: 204 x 141 cm
Museum: Kunsthalle Bremen (Bremen, Germany)
Technik: Öl Auf Leinwand
In den Jahren zwischen seiner Rückkehr aus Italien (1621) und seiner Abreise nach England (1632) schuf Anthony van Dyck zahlreiche Portraits in Antwerpen. Seine technische Prowessin war so groß, dass die Porträts größtenteils direkt auf der Leinwand ausgeführt wurden. Das Porträt von Wolfgang William, Graf Palatine des Rheins in Neuburg und Herzog von Jülich-Berg, ist ein Beispiel von van Dycks überragendem Befehl, die Eleganz, Selbstsicherheit und das Verlangen nach Anerkennung darzustellen. Es zeigt den Grafen palatine in einem volllangen Porträt, von der Art reserviert für den souveränen Herrscher, in eleganten, diskreten schwarzen Kleidung. Seine linke Hand, die ein Schwert begreift, hat seine rechte Hand auf das Band des Ordens des Goldenen Vlieses gelegt, das ihm 1615 verliehen worden war. Der Graf palatine wird durch leuchtend rote Draperie sowie eine massive Spalte, ein Symbol der Stärke gerahmt. Neben ihm, auf einem exquisiten Teppich, steht ein Mastiff, ein Symbol des loyalen Gehorsams, wie weiter betont durch die Initialen “W P” (Wolfgangus princeps) auf dem Hundekragen. Eine weitere Version dieses Porträts finden Sie in der Alten Pinakothek, München. Es gibt zahlreiche andere Variationen und Kopien, die der Herrscher benutzte, um seine Ähnlichkeit zu verbreiten. Nach den Konflikten, die sich aus seiner Erbschaft des Herzogtums Jülich und seiner Bekehrung zum katholischen Glauben ergeben, verbrachte der Graf Palatin oft aus politischen Gründen Zeit in den südlichen Niederlanden, Spanien und Frankreich.
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